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UNTERSTÜTZUNG

Sunday, November 8th, 2009

Unterstützungserklärung Wiener Jugendzentren zum Bundesweiten Aktionstag

Die Obfrau und Geschäftsführung der Wiener Jugendzentren unterstützen die Forderung „Freie Bildung für alle vom Kindergarten bis zur Uni“ der StudentInnen zum bundesweiten Aktionstag. Auch in der Jugendarbeit sehen wir, dass Jugendliche im Bildungssystem mit vielen Hürden konfrontiert sind. Zahlreiche Studien stellen seit Jahren immer wieder fest, dass das österreichische Bildungssystem viel zu früh selektiert und v.a. Kinder und Jugendliche aus sozioökonomisch schwachen Bevölkerungsgruppen benachteiligt. Echte Chancengleichheit beim Zugang zur Bildung bedarf daher eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels in der österreichischen Bildungspolitik hin zum Fokus auf Förderung aller unabhängig ihres sozioökonomischen Status. Bildung ist auch weit mehr als reine Wissensvermittlung im Schnellverfahren und braucht für alle Beteiligten – Schüler, Schülerinnen, Studierende und Lehrende – Bedingungen, die Diskurs und individuelle Förderung ermöglichen. Der Wert verlorengegangener Bildungsanstrengungen wird erst, so ist zu befürchten, erkannt werden, wenn es definitiv zu spät ist für mehrere Generationen Jugendlicher und junger Erwachsener.

Tanja Wehsely, Obfrau
Verein Wiener Jugendzentren

Studiengebühren abgeschafft

Thursday, September 25th, 2008

Als “Sieg der Vernunft” bezeichnete am Donnerstag die
Vorsitzende der JG Wien, Astrid Rompolt die Abschaffung der
Studiengebühren. “Dem elitären Gehabe der ÖVP wurde eine nachhaltige
Absage erteilt, gestern wurde Zukunft geschrieben”, freute sie sich
für alle gegenwärtigen und zukünftigen Studierenden. Und: “Es hat
gedauert, aber der Kampf der jungen Menschen hat sich
ausgezahlt.”
 
  Kritik äußerte sie am “unerträglichen Gejammere” der
“Personalunion Johannes Hahn-Christoph Badelt”: “Die beiden hätten
sich seit Ewigkeiten auf die Abschaffung einstellen können. Ihre
Qualitäts-Einwände sind ganz einfach nur lächerlich. Die Unis haben
vor Einführung der Gehrer-Gebühren um nichts anders ausgesehen als
danach, von Qualitätssteigerung in den sieben Jahren war und ist
nichts zu sehen! Herr Hahn, Herr Badelt, Sie beide hätten genug tun
können!”  Ausdrücklich bedankte Rompolt sich beim SPÖ-Spitzenkandidat Werner
Faymann, der die langjährige Forderung auf die Agenda der sofort zu
beschließenden Maßnahmen zur Entlastung der Menschen gesetzt hatte:
“Auch wenn manches seine Zeit dauert, es zahlt sich aus, für Fairness
und Ideale zu kämpfen. Und Werner Faymann war und ist dabei eine
große Unterstützung für die jungen Menschen. Er soll das auch als
Bundeskanzler beweisen können. Leute, wählt’s den Werner!”