Posts Tagged ‘Soziale Gerechtigkeit’

AN MARCO

Tuesday, December 2nd, 2008

mein post - eigentlich gedacht für meinen grünen GR kollegen marco schreuder http://marco-schreuder.at/- veröffentlicht hier, da ich auf seiner seite nur 300 zeichen gehabt hätte…war mir eindeutig zu kurz. vielleicht hab ich auch was falsch gemacht (ja hab was falsch gemacht und mein kommentar ist auch dort zu lesen)? naja, hier jedenfalls mein kommentar zu seinem kommentar:

BETRIFFT: sondergemeinderat zum thema armut/armutsbekämpfung. aus meiner sicht, total populistisch aufgezogen und nicht seriös diskutiert und somit schwer konstruktiv diskutierbar. ich find es schade und habe als rednerin der spö im gemeinderat ziemlich laut und forsch gekontert. nun wird mir bzw der spö undemokratisches verhalten vorgeworfen…ich erkenne: der unterschied zwischen regierung-fraktion und oppositions-fraktionen ist, dass wir immer überheblich, arrogant und hochmütig sind, die opposition aber NIE. egal wie “tiaf” die anwürfe sind und/bzw eingebracht werden. kann das funktionieren?

ok, also mein kommentar:

lieber marco!

nachdem du mich auf meiner seite nicht mehr besuchst, schau ich bei dir rein. dachte ich fast, dass du zum heutigen sonderGR postest, ich hab´s bei mir noch nicht geschafft. hier der auszug deines eintrages mich betreffend:
“Unglaublich die Replik von Gemeinderätin Tanja Wehsely (SPÖ). Sie findet es quasi unerhört, dass wir einen Sondergemeinderat einberufen haben. Sorry, dass wir dich arbeiten lassen, Tanja. Die SPÖ ist  natürlich ganz, ganz super, die Opposition total blöd, um ihre emotionale Rede etwas verkürzt zusammenzufassen. FP-GRin Matiasek sagte zurecht, die SPÖ soll ihre Einstellung zur Demokratie überdenken, wenn sie sich aufregt, dass die Grünen dazu einen Gemeinderat einberufen. Da musste auch ich  klatschen…”
du, sag mal: wann hab ich eigentlich gesagt, dass ich es unerhört finde, dass ihr den sonderGR einberuft? ich habe vielmehr gesagt, dass ein grund warum ihr ihn einberuft auch der ist, dass ihr noch eine sonder-sitzung 2008 offen hattet und diese nicht “vergeben” wolltet. was ist denn daran falsch, lieber marco? willst du mir und den geneigten leserInnen wirklich wirklich erklären, dass das keine rolle gespielt hat? und ich denke auch du weisst, dass es mir nicht im geringesten etwas ausmacht “zu arbeiten”. wenn du meine emotionale rede kritisierst, mir unterstellt undemokratisch zu sein, offensichtlich so schlimm, dass du dich veranlasst fühlst kollegin matiasek zu unterstützen (!), die sitzung nicht nur total verkürzt wiedergibst sondern mit einem extremen negativen bias uns gegenüber, dann erlaube mir die frage was ein derart populistischer, unpackbar boulevard-mässiger titel wie der eures sonderGR soll: “Armut explodiert in wien. kalte weihnachten für tausende familien und kleine kinder”.  was soll der, was soll das? erlaub mir doch diese frage! und glaubst du nicht auch, dass es logisch ist, wenn dann unter diesem titel, ausschließlich und ohne seriöse differenzierung unkonstruktiv geschimpft wird, es sehr schwer fällt kalt und unemotional zu antworten…also ich versteh´s nicht und würd´s mir anders wünschen. aber die zweite wange hinhalten müsst ihr mit der övp spielen.
mag dich trotzdem…
tanja

Für Gleichheit, Gerechtigkeit und gegen Armut ein

Tuesday, December 2nd, 2008

 Wiener Gemeinderat - SP-Wehsely: “SPÖ setzt sich seit Gründung ihrer Bewegung für Gleichheit, Gerechtigkeit und gegen Armut ein” =

“Die SPÖ setzt sich schon lange für Gleichheit und Gerechtigkeit und gegen Armut ein. Angesichts dieser Tatsache sind die Anschuldigungen der Opposition ungeheuerlich!”, sagt SP-Gemeinderätin Mag.a (FH) Tanja Wehsely in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates.

So habe Wien lange vor allen Anderen Kinderbetreuungsplätze für unter Dreijährige angeboten. “Dieses Angebot wird weiter ausgebaut. Durch diese zusätzlichen Plätze wird in Wien der Deckungsgrad an Kinderbetreuungsplätzen noch weiter steigen - Wien bietet schon jetzt die meisten Betreuungsplätze in ganz Österreich an!”, sagt Wehsely. Diese umfassende Kinderbetreuung biete Kindern auch mehr Chancengleichheit, ebenso wie der Ausbau des Bildungsangebots. “Es war immer die ÖVP, die gegen die fördernden Modelle der Ganztagsschule und der Gesamtschule war”, kritisiert Wehsely die Blockadehaltung der ÖVP. “Wien gibt über eine Milliarde Euro für die Armutsbekämpfung aus. Wien befreit besonders benachteiligte Familien von den Gebühren bei der Kinderbetreuung. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Leistungen für jene Menschen, die Hilfe wirklich notwendig haben”, sagt die SP-Gemeinderätin. 

“Das Einzige, das der ÖVP zu Armut einfällt, ist der heilige Nikolaus - das ist absurd und richtet sich von selbst. Wir sind für pädagogisch hochwertigen Umgang mit Festen aller Religionen, auch mit dem Nikolo. Aber ein taugliches Mittel zur Armutsbekämpfung ist das nicht”, stellt Wehsely klar. Kritik übt die SP-Politikerin auch an den Grünen: “Erst am Ende eines viertägigen Sitzungsmarathons vergangene Woche sind die Grünen draufgekommen, dass ihnen Armut ein Anliegen ist. Diese Fraktion hätte ausreichend Möglichkeiten gehabt, das Thema letzte Woche umfassend zu diskutieren. Möglicherweise haben die Grünen aber erst am letzten Tag bemerkt, dass sie heuer noch eine Sondersitzung beantragen können und haben das heute für ein billiges Spektakel missbraucht”. Wehsely appelliert an alle Fraktionen, die Diskussion wieder auf eine seriöse Basis zu bringen, diskutierbare Vorschläge einzubringen und zynische Zwischentöne zu unterlassen.

 

 

 

 

ÖVP lässt sozial schwache Menschen im Stich

Monday, September 8th, 2008

Politik/Landtag/SPÖ/Wien-Klub/T. Wehsely

 

Sonderlandtag - SP-Tanja Wehsely: “ÖVP lässt sozial schwache Menschen vollkommen im Stich!”

 

   Wien (SPW-K) - “Wir wollen die Ärmsten und Schwächsten in Wien  unterstützen. Und mit dem angekündigten Maßnahmenpaket wird uns das auch gelingen”, sagt SP Landtagsabgeordnete Mag.a Tanja Wehsely in der heutigen Sitzung des Wiener Landtags. Für Wehsely ist vor allem ÖVP-Spitzenkandidat Molterer schuld daran, dass dieser Bevölkerungsgruppe nicht österreichweit geholfen werden kann: “Auf Betreiben der SPÖ war die bedarfsorientierte Mindestsicherung sogar schon mit allen Ländern ausverhandelt. Und dann stellt sich Molterer hin und sagt: es reicht. Das ist ein Affront gegen alle Menschen, die Hilfe dringend nötig haben!”, sagt Wehsely. Wien jedenfalls handle und erhöhe das Landespflegegeld um bis zu 6 Prozent, hebt die Sozialhilfe an, verdoppelt den Heizkostenzuschuss auf 200 Euro und friert die Mieten für 110.000 Mieter im Bereich der Stadt Wien ein, betont die SP-Politikerin.

 

   Kritik kam von Wehsely auch an Grünen und Freiheitlichen: “Die Grünen glänzen durch plakative Verweigerungshaltung ihres Spitzenkandidaten VdB, der meint: ‘nicht mit mir’. Und zu FP-Strache fällt mir nur ein: wir sind gegen ihn, weil er gegen die Menschen ist!”