Posts Tagged ‘Menschlichkeit’

UTE BOCK PREIS FUER ZIVILCOURAGE

Sunday, January 17th, 2010

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Sehr beeindruckender mann dieser elias bierdel. Namenspatronin ute bock auch da! Bierdel hat recht wenn er sagt, dass man in der frage der menschenrechte durchaus ‘bockig’ sein muss. Am freitag wurde also dieser preis v SOS mitmensch verliehen, auf deren homepage kann auch einiges nachgelesen werden. Jedenfalls war ja bierdel in einen langjährigen gerichtsprozess verwickelt, weil er menchen in seenot das leben rettete! Eigentlich unvorstellbar! Corinna milborn, journalistin u buchautorin schilderte in ihrer laudatio die geschichte bierdels…und ruft alle, insbesondere d politik auf nicht länger dem sterben an den EUaussengrenzen zuzusehen u insgesamt die thematik asyl/flüchtlinge mit dem wichtigsten inhalt der EU zu erfüllen - der wahrung d menschenrechte.

Wiener Gemeinderat verurteilt einstimmig das Verbot der Kurdenpartei DTP

Tuesday, December 22nd, 2009

OTS071 5 II 0214 DS10001 AI                               21.Dez 09

SPÖ/Kurden/Gemeinderat/Wien-Klub/Yilmaz

Kurden - SP-Yilmaz: “Wiener Gemeinderat verurteilt einstimmig das
Verbot der Kurdenpartei DTP” =

  Wien (OTS/SPW-K) - Der Wiener Gemeinderat protestiert einstimmig
gegen das Verbot der kurdischen DTP (Demokratik Toplum Partisi/
Partei der demokratischen Gesellschaft) durch das türkische
Verfassungsgericht und solidarisiert sich mit den MandatarInnen der
DTP. “Alle Parteien des Wiener Gemeinderats haben sich gegen die
Vorgangsweise der obersten türkischen Richter ausgesprochen. Diese
haben die DTP am 11. Dezember 2009 unter fadenscheinigen Gründen
verboten”, kritisiert SPÖ-Gemeinderätin Nurten Yilmaz.

  Dieses Verbot ist eine weitere Repression gegen die kurdische
Minderheit in der Türkei: im Oktober 2009 wurden 54 führende
Funktionäre der DTP als Terroristen abgestempelt und verhaftet, mehr
als ein Jahr davor wurde der kritische türkische Fernsehsender
HAYAT-TV geschlossen. “Nach massivem internationalem Druck hat die
türkische Fernsehbehörde die Sperre wieder aufgehoben. Auch im
Zusammenhang mit dem Verbot der DTP muss der Druck auf die
Verfassungsrichter der Türkei so groß werden, dass die Kurdenpartei
wieder zugelassen wird. Eine lebendige Demokratie ist mit solchen
Parteiverboten, die vielen Wählern nachträglich das Wahlrecht
entziehen, unvereinbar.”, sagt Yilmaz. Sie zeigt sich solidarisch mit
den Reformkräften in der Türkei - speziell den FunktionärInnen und
WählerInnen der DTP - und hofft, dass die Türkei weiterhin
Reformwillen auf dem Weg in die EU zeigt.

Frauenberger lehnt neuen Bleiberechtsvorschlag Fekters ab

Thursday, January 22nd, 2009

Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger steht dem neuen Vorschlag von Innenministerin Fekter zum Bleiberecht ablehnend gegenüber. “Patenschaften, ob nun von Privatpersonen oder Organisationen sind als politisches Instrument grundsätzlich abzulehnen”, unterstrich Frauenberger am Donnerstag. Es ist menschenunwürdig, die Zukunft eines Menschen von “Sponsoring” abhängig zu machen. Die Politik könne die Verantwortung nicht auf Hilfsorganisationen übertragen. Frauenberger schlägt eine grundsätzliche Überarbeitung des Entwurfs zum Bleiberecht vor. “Die Innenministerin muss die vielen kritischen Stellungnahmen Ernst nehmen und die Novelle gründlich überarbeiten. Mit einem Flickwerk ist niemanden gedient”, so Frauenberger.

Mit dem Entwurf sei die Chance auf eine transparente bundeseinheitliche Regelung vertan worden. “Gnadenakte und finanzielle Patenschaften, die neue Abhängigkeiten erzeugen, sind weit weg von dem, was Wien als Bundesland mit den höchsten Fallzahlen, brauchen würde”, so die Stadträtin. Bedauerlich sei, dass der Novellierung keine Evaluierung des bestehenden Gesetzes vorangegangen ist. Denn die Gesetzes-Novelle beseitige nicht die vielfältigen Unklarheiten, Ungenauigkeiten, Lücken und Härten des bestehenden Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes. Frauenberger kritisierte auch den geplanten Beirat, der von Landeshauptleuten eingerichtet werden kann, aber nicht muss: “Damit wird das ‘Gnadenrecht’ der Bundesministerin durch ein ‘Gandenrecht der Landeshauptleute’ ersetzt.” Das Bleiberecht müsse auf klare, eindeutige und bundeseinheitliche Beine gestellt werden, “denn es darf nicht sein, dass nach dem ‘Daumen runter oder Daumen rauf’ Prinzip entschieden werden kann, wer bleiben darf und wer nicht.”

Die gestrige Ankündigung von Innenministerin Fekter, das Thema Integration zu einem “wesentlichen Schwerpunkt” der nächsten Jahre machen zu wollen, begrüßt Frauenberger. “Es wäre sehr wünschenswert, wenn es nicht nur bei dieser Ankündigung bliebe. Bislang habe man vom Innenministerium wenig Unterstützung bei der Integrationspolitik erhalten.“

BLEIBERECHT

Thursday, October 9th, 2008

 

Frauenberger zum Tag des Bleiberechts am 10. Oktober

 Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger tritt anlässlich des Bleiberechtstages morgen Freitag einmal mehr für ein humanitäres Bleiberecht ein: „Eine vernünftige Bleiberechtsregelung zu schaffen, so wie das auch der Wiener Landtag bereits beschlossen hat, ist eine der vielen wichtigen Aufgaben, die auf die neue Bundesregierung in der gesamten Zuwanderungs- und Integrationspolitik warten”. Für Sie hieße das, ein humanitäres Bleiberecht nach fünf jährigem Aufenthalt auf Basis klar festgelegter Kriterien. Außerdem forderte Frauenberger das Thema Asyl generell im Zuge der längst fälligen Neudefinition der Zuwanderungs- und Integrationspolitik mit ein zu beziehen.

Frauenberger sprach sich erneut auch für den Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen aus, statt immer mehr Saisoniers ins Land zu holen. “Wer hier legal lebt” so die Stadträtin, “soll hier legal arbeiten können.” Die Integrationsstadträtin abschließend: “Ob jemand bleiben darf, kann und darf jedenfalls nicht von einem Gnadenakt des Innenministeriums abhängig sein, sondern muss auf rechtsstaatliche Beine gestellt werden. Wir brauchen nachvollziehbare und transparente Regelungen.”