Posts Tagged ‘Kunst;Freiheit’

Fotoausstellungen Am Schöpfwerk, 16.12.2011 ab 18 Uhr

Monday, December 12th, 2011

SandyRegal.jpg

Fotoausstellungen Am Schöpfwerk
Eröffnungen am Fr, 16.12.11 im Jugendzentrum Meidling und der Bassena Am Schöpfwerk

Fotografie begleitet eine Gruppe von BewohnerInnen des Stadtteils Am Schöpfwerk schon seit längerem. Bereits 2008 und 2009 veranstaltete Fotokünstler Luca Faccio Fotografie-Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Frauen. Mit Juli 2011 ging das Fotoprojekt Am Schöpfwerk nun in die dritte Runde. In vielen Workshops setzten sich die Nachwuchs-FotografInnen mit Fotografie auseinander und vertieften ihre Kenntnisse. Die Ergebnisse sind in zwei Ausstellungen am Freitag, 16.12.11 zu sehen: GR Tanja Wehsely, Obfrau der Wiener Jugendzentren, eröffnet die Fotoausstellungen um 18 Uhr im Jugendzentrum Meidling und um 19 Uhr in der Bassena Am Schöpfwerk. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung in der Bassena 12 gibt es das Jahresabschlussfest mit Gratis-Bazar-Modeschau, Buffet und zwei Kurzfilm-Präsentationen. Eintritt frei! Die Ausstellungen sind bis 22.12.11 zu sehen.

Lomografie im Jugendzentrum
Fotografieren mit dem Handy ist bei Teenies und Jugendlichen sehr beliebt. Im Jugendzentrum Meidling entdeckten viele Jugendliche in den Workshops von Luca Faccio einen professionellen Zugang zu Fotografie, Bildkomposition, Beleuchtung etc. und konnten erstmals analoge Fotoapparate und Lomo-Kameras ausprobieren.

Blick ins Gesicht
Die Gruppe der Bassena Am Schöpfwerk beschäftigte sich heuer mit dem Thema Porträt. Die Ausstellung in der Bassena zeigt beeindruckende Fotoarbeiten von Angela Chikuru, Marina Sarvan, Renata Grucel, Sandy Regal, Niki und Tamara Strobl und Ercan Sanlioglu. Die Mädchen und Frauen waren bereits bei den vorangegangenen Fotoprojekten von Luca Faccio mit dabei und konnten ihr fotografisches Können nun weiter ausbauen und sich mit der herausfordernden Porträtfotografie beschäftigen.
Veranstalter des Fotoprojekts ist die ARGE Schöpfwerk, das Projekt wird in Kooperation mit der Bassena Am Schöpfwerk und dem Jugendzentrum Meidling durchgeführt.
Finanziell unterstützt durch MA 13 Bildung und außerschulische Jugendbetreuung.

Details Ausstellungseröffnungen
Fr, 16.12.11
18 Uhr im Jugendzentrum Meidling, 1120 Wien, Lichtensterngasse 2
19 Uhr in der Bassena Am Schöpfwerk, 1120 Wien, Am Schöpfwerk 29/14

SP-Woller: „Publikumsbeschimpfung a la Marek“

Wednesday, July 21st, 2010

SP-Woller: „Publikumsbeschimpfung a la Marek“

„Sieht man die Wählerinnen und Wähler in Wien als Publikum der politischen Parteien und ihrer Politikerinnen und Politiker, so sind die heutigen Aussagen Mareks nur als Publikumsbeschimpfung zu verstehen“, reagiert der Vorsitzende des Kulturausschusses, SP-Gemeinderat Ernst Woller, auf die heutige Aussendung der VP-Chefin. Auch Wiens Künstlerinnen und Künstler und die Kulturschaffenden, aber auch alle, die von dem herausragenden Kunst- und Kulturangebot dieser Stadt profitieren, seien Teil dieses Publikums. „Mit ihrer heutigen Äußerung degradiert Marek die hohe Qualität der Kultur in dieser Stadt zu einem ‚Pipifaxthema’ und macht nebenbei sämtliche Künstlerinnen und Künstler dieser Stadt nieder. Diese Botschaft wird ihr Ziel nicht verfehlen und die Kulturschaffenden können geradezu dankbar sein, dass Marek schon so frühzeitig kundtut, wie sie über Kultur denkt. Die Künstlerinnen und Künstler werden das zweifellos als wichtige Entscheidungshilfe verwenden“, unterstreicht Woller.

„Für das herausragende und hochqualitative Kulturangebot wird die Stadt Wien zu Recht weltweit bewundert und geschätzt. Mehr als 50 % aller internationalen Pressemeldung zur Stadt Wien betreffen den Kulturbereich, dazu geben mehr als 70% der Wien-Touristinnen und Touristen an, ihre Entscheidung für Wien aufgrund des kulturellen Angebots getroffen haben. Aber auch die Wienerinnen und Wiener sind damit sehr zufrieden, laut aktuellen Umfragen geben 95% an, zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Auf diese Werte kann und soll Wien zu Recht stolz sein, einen Rundumschlag wie den von Marek haben weder die Wiener Kultur noch ihre Akteure verdient“, betont Woller.

„Es ist bedauerlich, wie sich die ÖVP-Wien unter Marek-Führung entwickelt, denn früher wäre es der VP nicht eingefallen, so über einen wesentlichen Bereich der Stadt Wien „drüberzufahren“. Vielleicht sollte sich Marek Nachhilfe bei dem früheren VP-Kulturstadtrat Marboe holen. Er könnte Marek erklären, welche Bedeutung Kunst und Kultur für Wien haben und könnte sie eventuell auch über die Sinnhaftigkeit der von ihr kritisierten mehrjährigen Förderperioden aufklären. Die vierjährige Konzeptförderung von 30 Theatergruppen ist eine wesentliche Errungenschaft der Wiener Theaterreform, deren Grundzüge im übrigen einstimmig, d.h. mit den Stimmen der ÖVP, im Wiener Gemeinderat beschlossen wurden. Dass Marek aber genau diese kritisiert, ist nur ein weiterer Beweis für ihre Ahnungslosigkeit und Ignoranz und für alle Kulturschaffenden oder kulturell Interessierten ein weiterer Grund, sicher nicht ÖVP zu wählen“, so Woller abschließend.

Strache hat im Swinger Club sein neues politisches Zuhause gefunden

Thursday, February 25th, 2010

Datum/Zeit: 25.02 12:08
SP-Baxant: “Strache hat im Swinger Club sein neues politisches
Zuhause gefunden”
Utl.: UTL: Neue Facebook-Initiative “Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre
Freiheit” schützt kulturelle Freiheit =

Wien (OTS/SPW-K) - “Die primitiven Attacken der FPÖ gegen die
Freiheit der Kunst sind ein demokratiepolitisches Alarmsignal. Wieder
zieht Strache, oder der ‘Clown’, wie er von dem jungen
österreichischen Rapper BigDNC genannt wird, das politische Niveau um
ein Stückchen weiter runter. In typischer FPÖ-Manier ‘laut schreien,
aber nichts wissen’ hetzt Strache gegen ausländische Künstlerinnen
und Künstler und strotzt dabei vor Unwissenheit und Unwahrheiten”,
erklärt der Wiener SPÖ-Jugendsprecher, LAbg. Peko Baxant heute,
Donnerstag.

Die Wiener FPÖ scheint ein ganz besonderes Verhältnis zum
Rotlichtmilieu zu haben - habe sie doch bereits vor Jahren mit Herrn
Hilmar Kabas einen eigenen “Rotlicht-Ermittler” ins Rennen geschickt.
Mit dem Swinger Club in der Secession hätten nun auch Strache & Co
ihr neues politisches Zuhause gefunden. Was bisher als
“Sicherheitschecks” galt, sei aber entgegen der FPÖ-Intention immer
mehr zur Gratiswerbung für den Schweizer Provokationskünstler Büchel
geworden.

“Wir kennen den Kunstbegriff der FPÖ, der bei alten Soldatenliedern
beginnt und bei fragwürdigen Weltkriegs-Medaillen am Wiener
Naschmarkt endet. Dieser Auffassung stellen wir uns - als
Sozialdemokratinnen und -Demokraten aber auch als kritisch denkende
Menschen - ganz klar entgegen”, betont Baxant und unterstreicht:
“Solange Künstlerinnen und Künstler ihrer Werke wegen um ihr Leben
fürchten müssen, Bücher verbrannt und gegen Ausstellungen gehetzt
wird - solange müssen wir auch für das Existenzrecht jener Kunstwerke
eintreten, die sich unserem persönlichen Geschmack und Kunstbegriff
entziehen. In diesem Sinne ist das Motto der Secessionisten heute so
aktuell wie im Gründungsjahr 1879: ‘Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst
ihre Freiheit’.”

Um an die Freiheit der Kunst zu erinnern und ihre Unabhängigkeit zu
unterstützen, wurde unter diesem Motto auch eine neue
Facebook-Initiative gegründet.