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Auf der Insel - Brigittenau meets Susak

Monday, June 13th, 2011

Auf der Insel - Brigittenau meets Susak
Unter dem Titel „Kultur aus dem Grätzel“ präsentiert die Gebietsbetreuung Stadterneuerung im 20. Bezirk (GB*20) jedes Jahr KünstlerInnen aus dem Bezirk. Heuer widmet sich eine Ausstellung den beiden Künstlerinnen Eleonore Petzel und Gabriele Miks. Beiden gemeinsam ist das Leben auf einer „Insel“: Eleonore Petzl lebt in der Brigittenau, ihre Kollegin Gabriele Miks auf der kroatischen Insel Susak. Zu sehen sind Aquarelle, Skulpturen und Linolschnitte.

Eröffnung: Donnerstag, 16. Juni, 18.30 Uhr

Musikalische Begleitung: Eleonore Petzl

Ausstellungsdauer: bis 9. September 2011

Die Ausstellung der befreundeten KünstlerInnen wird durch das Thema „Insel“ verbunden. Die Brigittenau, die Teil einer Insel ist, und die kroatische Insel Susak bilden die thematische Klammer zwischen den KünstlerInnen. Eleonore Petzls Bilder sind auf einer Insel entstanden, Gabriele Miks zeigt Bilder von einer Insel. Zu sehen sind Malereien, Objekte und Linolschnitte.

Eleonore Petzl – eine erdige Stimme aus tiefem Herzen, farbenfroh.
Die ausgebildete Gitarristin und Sängerin ist eine Allroundkünstlerin. Petzl hat vor vielen Jahren mit Zeichnungen und „Hexenkreationen“ begonnen. Heute arbeitet sie mit verschiedenen Techniken: Aquarelle und Acrylmalerei werden durch Objekte aus Holz oder Kunstharz ergänzt. Die sehr bunten, abwechslungsreichen Bilder waren schon in diversen Ausstellungen zu sehen.

Derzeit arbeitet die Bewegungspädagogin auch an ihrer neuen CD-Produktion. Weitere Informationen unter www.eleonore.at

Gabriele Miks
Die ausgebildete Modedesignerin lebt seit vielen Jahren auf der kleinen kroatischen Insel Susak. Sie beschäftigt sich mit Steinbildhauerei, Bildobjektkunst, Fotografie und Linolschnitten. Miks hat an zahlreichen Ausstellungen und Kunstprojekten im In- und Ausland teilgenommen. Sie ist Mitglied einer Laienspielgruppe, der Künstlergruppe „Der Fächer“ und der Designergruppe „Wien – Wien“.

SP-Woller: „Publikumsbeschimpfung a la Marek“

Wednesday, July 21st, 2010

SP-Woller: „Publikumsbeschimpfung a la Marek“

„Sieht man die Wählerinnen und Wähler in Wien als Publikum der politischen Parteien und ihrer Politikerinnen und Politiker, so sind die heutigen Aussagen Mareks nur als Publikumsbeschimpfung zu verstehen“, reagiert der Vorsitzende des Kulturausschusses, SP-Gemeinderat Ernst Woller, auf die heutige Aussendung der VP-Chefin. Auch Wiens Künstlerinnen und Künstler und die Kulturschaffenden, aber auch alle, die von dem herausragenden Kunst- und Kulturangebot dieser Stadt profitieren, seien Teil dieses Publikums. „Mit ihrer heutigen Äußerung degradiert Marek die hohe Qualität der Kultur in dieser Stadt zu einem ‚Pipifaxthema’ und macht nebenbei sämtliche Künstlerinnen und Künstler dieser Stadt nieder. Diese Botschaft wird ihr Ziel nicht verfehlen und die Kulturschaffenden können geradezu dankbar sein, dass Marek schon so frühzeitig kundtut, wie sie über Kultur denkt. Die Künstlerinnen und Künstler werden das zweifellos als wichtige Entscheidungshilfe verwenden“, unterstreicht Woller.

„Für das herausragende und hochqualitative Kulturangebot wird die Stadt Wien zu Recht weltweit bewundert und geschätzt. Mehr als 50 % aller internationalen Pressemeldung zur Stadt Wien betreffen den Kulturbereich, dazu geben mehr als 70% der Wien-Touristinnen und Touristen an, ihre Entscheidung für Wien aufgrund des kulturellen Angebots getroffen haben. Aber auch die Wienerinnen und Wiener sind damit sehr zufrieden, laut aktuellen Umfragen geben 95% an, zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Auf diese Werte kann und soll Wien zu Recht stolz sein, einen Rundumschlag wie den von Marek haben weder die Wiener Kultur noch ihre Akteure verdient“, betont Woller.

„Es ist bedauerlich, wie sich die ÖVP-Wien unter Marek-Führung entwickelt, denn früher wäre es der VP nicht eingefallen, so über einen wesentlichen Bereich der Stadt Wien „drüberzufahren“. Vielleicht sollte sich Marek Nachhilfe bei dem früheren VP-Kulturstadtrat Marboe holen. Er könnte Marek erklären, welche Bedeutung Kunst und Kultur für Wien haben und könnte sie eventuell auch über die Sinnhaftigkeit der von ihr kritisierten mehrjährigen Förderperioden aufklären. Die vierjährige Konzeptförderung von 30 Theatergruppen ist eine wesentliche Errungenschaft der Wiener Theaterreform, deren Grundzüge im übrigen einstimmig, d.h. mit den Stimmen der ÖVP, im Wiener Gemeinderat beschlossen wurden. Dass Marek aber genau diese kritisiert, ist nur ein weiterer Beweis für ihre Ahnungslosigkeit und Ignoranz und für alle Kulturschaffenden oder kulturell Interessierten ein weiterer Grund, sicher nicht ÖVP zu wählen“, so Woller abschließend.

Neues Comedy-Zentrum für Melting Pot Wien

Saturday, September 19th, 2009

VINDOBONA Neu - Das Kabarett für “Hiesige” und “Zuagraaste”; Start am
10. Oktober mit Wiens erster “Grätzl-Soap =

Wien (OTS) - Ab Oktober lädt das neue VINDOBONA alle “Zuagraasten” ein, am Wallensteinplatz Kabarett zu machen, den eigenen und fremden KünstlerInnen zu lauschen. “Wir wollen dem Melting Pot Wien ein neues Zentrum für Comedy und Unterhaltung geben”, erklärte der neue Leiter des VINDOBONA und Simpl-Chef Albert Schmidleitner heute, Donnerstag, beim Mediengespräch anlässlich der Wiedereröffnung der traditionsreichen Kabarettbühne im 20. Bezirk in Wien. Nach einer längeren Umbauphase öffnet das VINDOBONA wieder seine Pforten - unter einer neuen Leitung und mit einem neuen Konzept - und startet am 10. Oktober 2009 sein Programm mit Wiens erster “Grätzl-Soap”. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny freut sich, dass es gelungen ist, diesen wichtigen Ort für eine kulturelle Bespielung zu erhalten: “Ein erfolgreicher Kabarettbetreiber und Leiter eines professionellen und traditionsreichen Betriebes wie das Simpl wird von diesem Standort aus für neue Akzente sorgen. Neues Kabarett wird Wien zusätzlich beleben”, so Mailath.****

Zwtl.: VINDO Neu wird weiterer kreativer Hot-Spot in Wien

“Die Stadt Wien war sich stets der Bedeutung des Standortes bewusst, deshalb haben wir uns auch sehr um den Erhalt des VINDOBONA bemüht und intensiv darum gekämpft, dass hier auch in Zukunft eine kulturelle Bespielung garantiert ist”, fuhr der Kulturstadtrat fort. Mit einem Angebot, das es bisher in dieser Form in Wien nicht gab: “Wenn man bedenkt, dass ein Drittel der Wiener Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat, so ist es absolut angebracht, dieser kulturellen Vielfalt auch mit einem entsprechenden kulturellen Angebot Rechnung zu tragen. Das VINDOBONA Neu wird sich fortan auch der Zusammenführung und Präsentation der kulturellen Vielfalt in dieser Stadt widmen”, sagte Mailath, der der ersten Saison mit Spannung entgegen sieht: “Ein Blick auf die Programmierung macht mich zuversichtlich, dass das VINDO zu einem weiteren kreativen Hot-Spot in dieser Stadt wird.”

Zwtl.: Das Kabarett für “Hiesige” und “Zuagraaste”

Wien ist schon lange ein “Schmelztiegel” fremder Kulturen. Aufgrund seiner geografischen Lage im Herzen Europas ist diese Stadt ein Ort, in den “zuagraast” wird. “Wolfgang Teuschl bezeichnet in seinem Wiener Dialektlexikon alle Personen, die nicht in Wien geboren wurden als ‘Zuagraaste’. Daran wollen wir uns halten”, beschreibt Schmidtleitner sein Konzept. “Zuagraast” ist demnach der nach Wien gezogene Vorarlberger Student ebenso wie der Schauspieler aus Zimbabwe, der türkische Student dritter Generation wie der amerikanische Musicaldarsteller. Im 20. Bezirk ist jeder dritte ein “Zuagraaster”. “Gerade sie machen aber dieses Stadtviertel zu einem der lebendigsten von Wien. Vor allem die ethnologische Vielfalt kulinarischer Spezialitäten in diesem Grätzl ist dazu angetan, nicht nur den Kulturschock für die Wiener erträglich zu machen, sondern auch vielfältige Anknüpfungspunkte zu kulturellem Austausch bereitzuhalten”, so der neue VINDO-Chef.

Zwtl.: “Jägerstraße” - Wiens 1. Grätzl-Soap

Am 10. Oktober startet im VINDOBONA eine Soap mit Geschichten aus dem Leben rund um den Hannovermarkt mit jeder Menge Comedy, Dramen, Romanzen und viel Musik: Es geht um Minderheiten, Großfamilien, Armut, Prostitution, Wettbüros, Drogendealer, rappende Sprayer und Sliwowitz schmuggelnde Automechaniker, perverse Pfarrer und schwarze Heiratsschwindler. Jede Folge wartet mit neuen Specials und Stargästen auf. Für die Besetzung konnte ein bunt gemischtes, multikulturelles Ensemble gewonnen werden. Die DarstellerInnen sind Türkisch, Kurdisch, Serbisch, Japanisch, Philippinisch, Wienerisch und Afrikanisch. Der Erfinder der Grätzl-Soap ist Johannes Glück, Autor des Sozialdramas “Krawutzi Kaputzi! - Strengstes Jugendverbot”, der auch Regie führt.

Zwtl.: Vom Vorstadtkino zur Vorstadtbühne

Bereits 1919 wird in den Hof des Hauses Wallensteinplatz 6 ein Kino eingebaut mit einem Fassungsraum von 459 Zuschauerplätzen. Es trägt den für ein Vorstadtkino kühnen Namen Vindobona und ist bis 1976 in Betrieb. Zwischen 1978 und 1988 bespielt Erwin Piplits mit seiner Theatergruppe “Pupodrom”, ab 1980 in “Serapionstheater” umbenannt, das Vindobona. Im Oktober 1988 eröffnet im Haus am Wallensteinplatz die Kleinkunstbühne “Vindobona”, in der Szene bald als “Vindo” beliebt. Es war bis 2006 zweifellos eine der wichtigsten Anlaufstellen der österreichischen Kabarettistenszene. Dort wurde auch einmal jährlich der “Karl”, ein österreichischer Kabarettpreis, verliehen. Ende 2006 schließt das Vindobona wegen eines Umbaus, der zunächst nicht fertig gestellt werden kann, seine Pforten. Im August 2008 entschließt sich Albert Schmidleitner, der Betreiber des Kabarett Simpl, den Betrieb zu übernehmen und die Umbauarbeiten abzuschließen. Im Oktober 2009 wird das Kabarett “Vindobona” neu eröffnet. (Schluss) rie