ich stelle mir ähnliche fragen wie meine lesbisch/schwulen freundInnen. abgesehen von denen die heiraten grundsätzlich als ausdruck einer konservativen einstellung sehen und heiraten für homosexuelle daher grundsätzlich ablehen - wie natürlich auch die hetero-ehe.
gut, meine fragen: was macht lesben zu schlechteren müttern, schwule zu schlechteren vätern? warum können wir in wien wertschätzen, wie ausgesprochen gut pflegeeltern, homo oder hetero, ihren pflegekindern tun. warum kann das nicht als “beweis” dienen, erprobt, bestätigt, sogar amtlich!
wir wollen alles, ALLES!!! vollkommene gleichstellung in allen belangen!!!
wie unmöglich gerieren sich die weltfremden bischöfe, die sich aufschwingen über ehe, elternschaft, sex, kinder, ein normales leben eben urteilen zu können! unmöglich!!
spanien hat es exzellent vorgemacht: aus “vater und mutter” wurde “eltern”, aus “mann und frau” einfach “eheleute” und es ist “gleichgültig ob die eheschließenden unterschiedlichen oder gleichen geschlechts sind.”
wahrscheinlich hat die HOSI recht und es sollte eine zustimmung geben, wenn es ausreichend verbesserungen gibt auf deren basis man/frau den kampf weiterführen kann…
aber ehrlich: das ist zuwenig!