Posts Tagged ‘Armutsbekämpfung; Sozialstaat’

VERBESSERUNGEN GEFORDERT

Sunday, November 8th, 2009

SPÖ Wien fordert Verbesserungen an den Unis

SPÖ Wien und die Grünen brachten in der letzten Gemeinderatsitzung gemeinsam eine Resolution mit der grundlegenden Forderung nach Verbesserungen an den heimischen Universitäten ein. Mit der Resolution unterstützen die Wiener SPÖ die Forderungen der Studierenden nach einem freien und barrierefreien Hochschulzugang, nach einer Demokratisierung der Universitäten und nach der Ausfinanzierung der Unis. Darüber hinaus sollen die prekären Dienstverhältnisse an den Universitäten beendet werden und eine 50-prozentige Frauenquote beim Uni-Personal eingeführt werden. Mit der Resolution wird die Bundesregierung aufgefordert, die Vorschläge der Studierenden umzusetzen und von einer Einführung von Studiengebühren abzusehen.

SP-Bacher-Lagler: Wiener Arbeitsmarkt hält der Krise gut stand

Monday, November 2nd, 2009

SP-Bacher-Lagler: Wiener Arbeitsmarkt hält der Krise gut stand =

Wien (OTS/SPW-K) - “Der Wiener Arbeitsmarkt hält der
Wirtschaftskrise gut stand”, kommentierte Montag SP-Gemeinderat
Norbert Bacher-Lagler die aktuellen Arbeitsmarktdaten. So ist die
Arbeitslosigkeit in Wien im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 14,1
Prozent gestiegen. Das ist um einiges besser als der bundesweite
Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 21,1 Prozent. Bacher-Lagler: “Dafür
gibt es mehrere Gründe: Die Wiener Wirtschaftsstruktur scheint
krisenresistenter als in anderen Bundesländern zu sein, dazu kommen
die von Vizebürgermeisterin Renate Brauner rasch und effizient
gesetzten Gegenmaßnahmen. Die aktive Unterstützung der Wiener
ArbeitnehmerInnen und Unternehmen trägt dazu bei, den Abschwung zu
dämpfen und den Arbeitsmarkt stabil zu halten.” Nichtsdestotrotz
warnt Bacher-Lagler vor übertriebenem Optimismus: “Wir wissen, dass
der Winter schwierig wird. Und gerade die Situation am Arbeitsmarkt
wird noch länger schwierig bleiben.” Allerdings werde Wien alles
unternehmen, um die WienerInnen weiterhin bestmöglich zu
unterstützen. “Wir werden dafür sorgen, dass in Wien niemand allein
gelassen wird”, sagte Bacher-Lagler.

Zwtl.: Erfolg der Wiener Arbeitsmarktpolitik: 31,6 Prozent weniger
Lehrstellensuchende!

In Wien ist die Zahl der Lehrstellensuchenden im Oktober im Vergleich
zum Vorjahr von 2.442 auf 1.670 zurückgegangen. “Das ist mit ein
Resultat der Aufstockung der Plätze in den Lehrwerkstätten”, betonte
Bacher-Lagler. Denn die Stadt Wien fördert gemeinsam mit dem AMS die
Ausbildung Jugendlicher in den Lehrwerkstätten. “Jugendliche stehen
am Arbeitsmarkt derzeit im Warteraum. Damit sie aber nach dem Ende
der Krise gute Berufschancen haben, bieten wir ihnen eine
qualitätsvolle Lehrausbildung in den Lehrwerkstätten. Dafür nimmt
Vizebürgermeisterin Brauner bewusst viel Geld in die Hand - und jeder
Cent ist es Wert! Damit unterscheiden wir uns auch klar von diversen
arbeitsmarktpolitischen Geisterfahrern: Wir bieten Jugendlichen eine
Perspektive. Andere ziehen es vor, in Discos eine Runde Bier zu
schmeißen”, so Bacher-Lagler.

“Mit den Folgen dieser verantwortungslosen Politik sind wir bis
heute konfrontiert: Denn unter Schwarz-Blau wurde bei der Bildung
gespart und Jugendliche ohne Lehrstellen bekamen lediglich halbherzig
Kurse ohne Möglichkeit zum Lehrabschluss angeboten. Die Folgen sehen
wir jetzt: Es gibt zu viele Jugendliche, die ihre Ausbildung nicht
fertig gemacht haben, weil sie damals zu wenig unterstützt wurden. Um
diesen eine gute berufliche Perspektive zu bieten, fördern wir das
Nachholen von Bildungsabschlüssen, wie z.B. durch das waff-Angebot
?Meine Chance?”, erläutert Bacher-Lagler.

Zwtl.: Bestmögliche Unterstützung für Betroffene

Dass sich unmittelbar von der Krise Betroffene in einer schwierigen
Situation befinden, ist unbestritten. Allerdings stellen der Bund und
die Stadt Wien mit der Kurzarbeit, der Bildungskarenz plus oder den
Arbeitsstiftungen gute Instrumente bereit, welche dabei helfen,
wieder eine berufliche Orientierung zu finden. “Wir müssen auch die
Wirtschaft immer wieder darauf hinweisen, dass es diese Angebote gibt
und dass diese dazu beitragen, die Wirtschaftskrise besser zu
überstehen”, erklärte Bacher-Lagler.

Zwtl.: Weiterbildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Es gilt weiterhin: Je besser die Ausbildung, umso seltener wird man
arbeitslos. Die WienerInnen können also auch selbst dazu beitragen,
den eigenen Arbeitsplatz abzusichern. “Weiterbildung und
Qualifizierung sind wichtig, um die eigene Situation am Arbeitsmarkt
zu verbessern”, bekräftigte Norbert Bacher-Lagler, “die Stadt Wien
hat mit dem waff eine Einrichtung, welche die WienerInnen bei ihrer
beruflichen Entwicklung unterstützt und begleitet. Gerade in
Krisenzeiten kann ich nur appellieren, dieses Angebot auch in
Anspruch zu nehmen!” schloss Bacher-Lagler.

GRATIS

Friday, February 27th, 2009

…aber nicht umsonst! das highlight vom bürgermeister präsentiert, der absolute wahnsinn im sinne von bahnbrechend für unsre stadt : wir führen den BEITRAGSFREIEN KINDERGARTEN für alle 0 - 6jährigen Kinder in wien ein! Ab Herbst 2009! ein meilenstein in der bildungspolitik, der kinderpolitik, der integrationspolitik! GENIAL!!!!

Der waff - Vorbild für berufliche Frauenförderung

Monday, February 23rd, 2009

“Es ist für Frauen besonders wichtig, dass Wien mit dem waff über eine eigene Einrichtung für aktive Arbeitsmarktpolitik verfügt”, betont Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die sich heute auf Einladung der Wiener Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner gemeinsam mit Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger ein Bild vom Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds machte, “denn gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, Frauen in ihrem beruflichen Entwicklungsprozess zu unterstützen.”

Die Förderung der beruflichen Entwicklung von WienerInnen bildet den Schwerpunkt des waff-Angebots. Einen besonderen Stellenwert genießt dabei berufsbezogene Frauenförderung. Bei der Planung, Umsetzung und Wirkungsmessung seiner Maßnahmen berücksichtigt der waff das Prinzip des Gender mainstreaming. Darüber hinaus bietet der waff spezifische Maßnahmen für die Verbesserung der Berufschancen von Frauen: So sind heute rund 60 Prozent der KundInnen aller Programme des waff Frauen. 2009 werden 3.700 Frauen von frauenspezifischen Programmen des waff mit einem Budget von rund 5,7 Mio. Euro profitieren.

Wiener Arbeitsmarkt - Die Situation für Frauen ist günstig
Der waff ist Teil eines Netzes von Wiener Institutionen, die gemeinsam mit dem Bund dazu beitragen, die berufliche Situation von Frauen am Wiener Arbeitsmarkt zu verbessern. So bietet Wien Rahmenbedingungen, die Frauen auf dem Arbeitsmarkt entgegen kommen: ein dichtes Kinderbetreuungsnetz, Mobilität und gute Ausbildungsmöglichkeiten. In Wien ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen höher und die Teilzeitquote geringer als im österreichischen Durchschnitt. So liegt die Arbeitslosigkeit von Wiener Frauen im Jänner 2009 bei niedrigen 6,8 Prozent. Aktuell liegt die Frauenerwerbsquote in Wien bei 76,3 Prozent und damit deutlich über dem Österreichschnitt von 64,7 Prozent.

“Als für den waff zuständige Stadträtin freut es mich sehr, dass die Frauenministerin den Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds als Modellfall für ganz Österreich hervorhebt. Die hohe Frauenerwerbsquote in Wien ist kein Zufall, sondern Ergebnis intensiver und sehr langfristiger Bemühungen Wiens zur Herstellung guter Berufschancen insbesondere für Frauen. Nichts ist dabei so wichtig wie eine gute Qualifikation und eine maßgeschneiderte Weiterbildung - genau dafür steht der waff”, so Vizebürgermeisterin und Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner.

Der waff - Frauenförderung über die Entwicklung von Berufschancen
Trotz der sehr guten Ausgangslage bestehen auch in Wien nach wie vor Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern im Berufsleben. Um diesen Ungerechtigkeiten wirksam entgegen zu treten, legt der waff einen Schwerpunkt seines Qualifizierungsangebots auf die Unterstützung von Frauen. Ein wesentlicher Teil des Angebots für berufliche Weiterbildung ist im waff-Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung gebündelt. Dieses ist der erste One-Stop-Shop für Beschäftigte und NeuzuwanderInnen in Österreich. 11.600 WienerInnen können 2009 als neue KundInnen das gesamte Leistungsangebot in Anspruch nehmen. Der überwiegende Anteil davon sind Frauen, nämlich rund 75 Prozent. Neben der maßgeschneiderten Beratung können rund 7.000 beschäftigte WienerInnen individuelle Fördermittel erhalten. Für das waff-Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung stehen 2009 rund 8,35 Mio. Euro zur Verfügung.

Diese Investitionen lohnen sich: waff-KundInnen verdienen jährlich durchschnittlich 2.000 Euro mehr als vergleichbare Personen, die keine waff-Maßnahme in Anspruch genommen haben. Außerdem sind waff-KundInnen pro Jahr durchschnittlich knapp einen Monat weniger arbeitslos.

AN MARCO

Tuesday, December 2nd, 2008

mein post - eigentlich gedacht für meinen grünen GR kollegen marco schreuder http://marco-schreuder.at/- veröffentlicht hier, da ich auf seiner seite nur 300 zeichen gehabt hätte…war mir eindeutig zu kurz. vielleicht hab ich auch was falsch gemacht (ja hab was falsch gemacht und mein kommentar ist auch dort zu lesen)? naja, hier jedenfalls mein kommentar zu seinem kommentar:

BETRIFFT: sondergemeinderat zum thema armut/armutsbekämpfung. aus meiner sicht, total populistisch aufgezogen und nicht seriös diskutiert und somit schwer konstruktiv diskutierbar. ich find es schade und habe als rednerin der spö im gemeinderat ziemlich laut und forsch gekontert. nun wird mir bzw der spö undemokratisches verhalten vorgeworfen…ich erkenne: der unterschied zwischen regierung-fraktion und oppositions-fraktionen ist, dass wir immer überheblich, arrogant und hochmütig sind, die opposition aber NIE. egal wie “tiaf” die anwürfe sind und/bzw eingebracht werden. kann das funktionieren?

ok, also mein kommentar:

lieber marco!

nachdem du mich auf meiner seite nicht mehr besuchst, schau ich bei dir rein. dachte ich fast, dass du zum heutigen sonderGR postest, ich hab´s bei mir noch nicht geschafft. hier der auszug deines eintrages mich betreffend:
“Unglaublich die Replik von Gemeinderätin Tanja Wehsely (SPÖ). Sie findet es quasi unerhört, dass wir einen Sondergemeinderat einberufen haben. Sorry, dass wir dich arbeiten lassen, Tanja. Die SPÖ ist  natürlich ganz, ganz super, die Opposition total blöd, um ihre emotionale Rede etwas verkürzt zusammenzufassen. FP-GRin Matiasek sagte zurecht, die SPÖ soll ihre Einstellung zur Demokratie überdenken, wenn sie sich aufregt, dass die Grünen dazu einen Gemeinderat einberufen. Da musste auch ich  klatschen…”
du, sag mal: wann hab ich eigentlich gesagt, dass ich es unerhört finde, dass ihr den sonderGR einberuft? ich habe vielmehr gesagt, dass ein grund warum ihr ihn einberuft auch der ist, dass ihr noch eine sonder-sitzung 2008 offen hattet und diese nicht “vergeben” wolltet. was ist denn daran falsch, lieber marco? willst du mir und den geneigten leserInnen wirklich wirklich erklären, dass das keine rolle gespielt hat? und ich denke auch du weisst, dass es mir nicht im geringesten etwas ausmacht “zu arbeiten”. wenn du meine emotionale rede kritisierst, mir unterstellt undemokratisch zu sein, offensichtlich so schlimm, dass du dich veranlasst fühlst kollegin matiasek zu unterstützen (!), die sitzung nicht nur total verkürzt wiedergibst sondern mit einem extremen negativen bias uns gegenüber, dann erlaube mir die frage was ein derart populistischer, unpackbar boulevard-mässiger titel wie der eures sonderGR soll: “Armut explodiert in wien. kalte weihnachten für tausende familien und kleine kinder”.  was soll der, was soll das? erlaub mir doch diese frage! und glaubst du nicht auch, dass es logisch ist, wenn dann unter diesem titel, ausschließlich und ohne seriöse differenzierung unkonstruktiv geschimpft wird, es sehr schwer fällt kalt und unemotional zu antworten…also ich versteh´s nicht und würd´s mir anders wünschen. aber die zweite wange hinhalten müsst ihr mit der övp spielen.
mag dich trotzdem…
tanja

Für Gleichheit, Gerechtigkeit und gegen Armut ein

Tuesday, December 2nd, 2008

 Wiener Gemeinderat - SP-Wehsely: “SPÖ setzt sich seit Gründung ihrer Bewegung für Gleichheit, Gerechtigkeit und gegen Armut ein” =

“Die SPÖ setzt sich schon lange für Gleichheit und Gerechtigkeit und gegen Armut ein. Angesichts dieser Tatsache sind die Anschuldigungen der Opposition ungeheuerlich!”, sagt SP-Gemeinderätin Mag.a (FH) Tanja Wehsely in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates.

So habe Wien lange vor allen Anderen Kinderbetreuungsplätze für unter Dreijährige angeboten. “Dieses Angebot wird weiter ausgebaut. Durch diese zusätzlichen Plätze wird in Wien der Deckungsgrad an Kinderbetreuungsplätzen noch weiter steigen - Wien bietet schon jetzt die meisten Betreuungsplätze in ganz Österreich an!”, sagt Wehsely. Diese umfassende Kinderbetreuung biete Kindern auch mehr Chancengleichheit, ebenso wie der Ausbau des Bildungsangebots. “Es war immer die ÖVP, die gegen die fördernden Modelle der Ganztagsschule und der Gesamtschule war”, kritisiert Wehsely die Blockadehaltung der ÖVP. “Wien gibt über eine Milliarde Euro für die Armutsbekämpfung aus. Wien befreit besonders benachteiligte Familien von den Gebühren bei der Kinderbetreuung. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Leistungen für jene Menschen, die Hilfe wirklich notwendig haben”, sagt die SP-Gemeinderätin. 

“Das Einzige, das der ÖVP zu Armut einfällt, ist der heilige Nikolaus - das ist absurd und richtet sich von selbst. Wir sind für pädagogisch hochwertigen Umgang mit Festen aller Religionen, auch mit dem Nikolo. Aber ein taugliches Mittel zur Armutsbekämpfung ist das nicht”, stellt Wehsely klar. Kritik übt die SP-Politikerin auch an den Grünen: “Erst am Ende eines viertägigen Sitzungsmarathons vergangene Woche sind die Grünen draufgekommen, dass ihnen Armut ein Anliegen ist. Diese Fraktion hätte ausreichend Möglichkeiten gehabt, das Thema letzte Woche umfassend zu diskutieren. Möglicherweise haben die Grünen aber erst am letzten Tag bemerkt, dass sie heuer noch eine Sondersitzung beantragen können und haben das heute für ein billiges Spektakel missbraucht”. Wehsely appelliert an alle Fraktionen, die Diskussion wieder auf eine seriöse Basis zu bringen, diskutierbare Vorschläge einzubringen und zynische Zwischentöne zu unterlassen.