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Bacher-Lagler: Marek hat keine Ahnung von Wiener Arbeitsmarktpolitik

Tuesday, May 25th, 2010

Kommunales/Arbeitsmarkt/Waff/SPÖ/Wien-Klub/Bacher-Lagler

Bacher-Lagler: Marek hat keine Ahnung von Wiener Arbeitsmarktpolitik
Utl.: Haarsträubende Unkenntnis der Wiener Institutionen =

Wien (OTS/SPW-K) - Dass Christine Marek noch immer nicht in der
Wiener Kommunalpolitik angekommen ist, beweisen ihre heutigen
Aussagen zur Wiener Arbeitsmarktpolitik. “Diese unqualifizierten
Angriffe richten sich von selbst”, betont SP-Landtagsabgeordneter
Norbert Bacher-Lagler. Völlig absurd und wohl als Kritik an der
Kompetenz der eigenen ParteikollegInnen zu verstehen seien Mareks
Vorwürfe zur Finanzierung des waff: “Es versteht sich von selbst,
dass alle Mittel für den waff völlig transparent und auch für die ÖVP
einsehbar sind”, so Bacher-Lagler. “Die Dotierung erfolgt im
Gemeinderat, Wirtschaftsplan und Arbeitsprogramm werden vom
Kuratorium des waff beschlossen, in dem auch die KollegInnen der ÖVP
vertreten sind”, erklärt Bacher-Lagler, “aber offenbar ist Kollegin
Marek so nervös, dass sie beginnt, an bewährten Institutionen der
Sozialpartner und der Stadt Wien herumzunörgeln.”

“Marek legt Inkompetenz und Unkenntnis wichtiger Wiener Institutionen
an den Tag”, betont Norbert Bacher-Lagler, “ich gebe Kollegin Marek
aber gern Nachhilfe in punkto Wiener Landespolitik: Der waff wurde
auf Initiative der Sozialpartner eingerichtet und stimmt sich in
seiner Ausrichtung und seinen Aktivitäten sehr eng mit anderen
Akteuren der Arbeitsmarktpolitik ab, um Doppelstrukturen zu
vermeiden. Ich erkläre ihr das gern anhand eines Beispiels”, so
Bacher-Lagler weiter, “der waff fördert die Ausbildung von
Pflegekräften. Dabei werden der Bedarf und das Ausbildungsprogramm
eng mit dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen, den Unternehmen
und dem AMS abgestimmt. Jährlich werden so 700 Personen für ganz
wichtige Zukunftsberufe ausgebildet. Sowohl die Unternehmen als auch
die ArbeitnehmerInnen sind mit diesem Angebot sehr zufrieden und wir
bilden punktgenau Arbeitskräfte für den Wiener Arbeitsmarkt aus! Es
spricht für die gute Koordination und die Angebote des waff, dass 70
Prozent der Unternehmen mit den waff-Leistungen zufrieden sind und
fast 90 Prozent den waff jederzeit weiterempfehlen würden.”

Ähnlich gut läuft die Kooperation bei den Unterstützungsmaßnahmen für
Jugendliche: “Hier gibt es mit dem Landesforum für Lehre und
Berufsausbildung eine Institution, welche die Maßnahmen für
Jugendliche koordiniert und in abgestimmter Form umsetzt. Dem
Landesforum gehören unter Leitung von Vizebürgermeisterin Renate
Brauner, Stadtrat Christian Oxonitsch, die Spitzen der Wiener
Sozialpartner, das AMS Wien, der waff und der Stadtschulrat für Wien
an”, so Norbert Bacher-Lagler. (Schluss)

SP-Bacher-Lagler: Wiener Arbeitsmarkt hält der Krise gut stand

Monday, November 2nd, 2009

SP-Bacher-Lagler: Wiener Arbeitsmarkt hält der Krise gut stand =

Wien (OTS/SPW-K) - “Der Wiener Arbeitsmarkt hält der
Wirtschaftskrise gut stand”, kommentierte Montag SP-Gemeinderat
Norbert Bacher-Lagler die aktuellen Arbeitsmarktdaten. So ist die
Arbeitslosigkeit in Wien im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 14,1
Prozent gestiegen. Das ist um einiges besser als der bundesweite
Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 21,1 Prozent. Bacher-Lagler: “Dafür
gibt es mehrere Gründe: Die Wiener Wirtschaftsstruktur scheint
krisenresistenter als in anderen Bundesländern zu sein, dazu kommen
die von Vizebürgermeisterin Renate Brauner rasch und effizient
gesetzten Gegenmaßnahmen. Die aktive Unterstützung der Wiener
ArbeitnehmerInnen und Unternehmen trägt dazu bei, den Abschwung zu
dämpfen und den Arbeitsmarkt stabil zu halten.” Nichtsdestotrotz
warnt Bacher-Lagler vor übertriebenem Optimismus: “Wir wissen, dass
der Winter schwierig wird. Und gerade die Situation am Arbeitsmarkt
wird noch länger schwierig bleiben.” Allerdings werde Wien alles
unternehmen, um die WienerInnen weiterhin bestmöglich zu
unterstützen. “Wir werden dafür sorgen, dass in Wien niemand allein
gelassen wird”, sagte Bacher-Lagler.

Zwtl.: Erfolg der Wiener Arbeitsmarktpolitik: 31,6 Prozent weniger
Lehrstellensuchende!

In Wien ist die Zahl der Lehrstellensuchenden im Oktober im Vergleich
zum Vorjahr von 2.442 auf 1.670 zurückgegangen. “Das ist mit ein
Resultat der Aufstockung der Plätze in den Lehrwerkstätten”, betonte
Bacher-Lagler. Denn die Stadt Wien fördert gemeinsam mit dem AMS die
Ausbildung Jugendlicher in den Lehrwerkstätten. “Jugendliche stehen
am Arbeitsmarkt derzeit im Warteraum. Damit sie aber nach dem Ende
der Krise gute Berufschancen haben, bieten wir ihnen eine
qualitätsvolle Lehrausbildung in den Lehrwerkstätten. Dafür nimmt
Vizebürgermeisterin Brauner bewusst viel Geld in die Hand - und jeder
Cent ist es Wert! Damit unterscheiden wir uns auch klar von diversen
arbeitsmarktpolitischen Geisterfahrern: Wir bieten Jugendlichen eine
Perspektive. Andere ziehen es vor, in Discos eine Runde Bier zu
schmeißen”, so Bacher-Lagler.

“Mit den Folgen dieser verantwortungslosen Politik sind wir bis
heute konfrontiert: Denn unter Schwarz-Blau wurde bei der Bildung
gespart und Jugendliche ohne Lehrstellen bekamen lediglich halbherzig
Kurse ohne Möglichkeit zum Lehrabschluss angeboten. Die Folgen sehen
wir jetzt: Es gibt zu viele Jugendliche, die ihre Ausbildung nicht
fertig gemacht haben, weil sie damals zu wenig unterstützt wurden. Um
diesen eine gute berufliche Perspektive zu bieten, fördern wir das
Nachholen von Bildungsabschlüssen, wie z.B. durch das waff-Angebot
?Meine Chance?”, erläutert Bacher-Lagler.

Zwtl.: Bestmögliche Unterstützung für Betroffene

Dass sich unmittelbar von der Krise Betroffene in einer schwierigen
Situation befinden, ist unbestritten. Allerdings stellen der Bund und
die Stadt Wien mit der Kurzarbeit, der Bildungskarenz plus oder den
Arbeitsstiftungen gute Instrumente bereit, welche dabei helfen,
wieder eine berufliche Orientierung zu finden. “Wir müssen auch die
Wirtschaft immer wieder darauf hinweisen, dass es diese Angebote gibt
und dass diese dazu beitragen, die Wirtschaftskrise besser zu
überstehen”, erklärte Bacher-Lagler.

Zwtl.: Weiterbildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Es gilt weiterhin: Je besser die Ausbildung, umso seltener wird man
arbeitslos. Die WienerInnen können also auch selbst dazu beitragen,
den eigenen Arbeitsplatz abzusichern. “Weiterbildung und
Qualifizierung sind wichtig, um die eigene Situation am Arbeitsmarkt
zu verbessern”, bekräftigte Norbert Bacher-Lagler, “die Stadt Wien
hat mit dem waff eine Einrichtung, welche die WienerInnen bei ihrer
beruflichen Entwicklung unterstützt und begleitet. Gerade in
Krisenzeiten kann ich nur appellieren, dieses Angebot auch in
Anspruch zu nehmen!” schloss Bacher-Lagler.

EWIG GESTRIG

Tuesday, June 2nd, 2009

Fürchterliche Forderungen der Freiheitlichen die nur Hass und Zwietracht säen. Das bringt uns nicht weiter und hilft keinem einzelnen Jugendlichen!

“Die heutigen Aussagen von FP-Klubobmann Schock unterstreichen, dass die Freiheitlichen von Arbeitsmarktpolitik keine Ahnung haben und nur daran interessiert sind, Hass und Zwietracht
unter die WienerInnen zu bringen”, zeigt sich SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely erschüttert. “Dass Schock “ausländische” Fachkräfte “rückführen” möchte, passt nur zu gut ins Menschenbild der Freiheitlichen und erinnert an dunkle Kapitel der Geschichte. Vor 70 Jahren wurde nach ähnlichen Mustern argumentiert und eine ganze Bevölkerungsgruppe sollte aus dem öffentlichen Leben entfernt werden. Die Folgen kennen wir alle - offenbar mit Ausnahme der FPÖ”, stellte Wehsely fest.

…mehr unter Punkt Presse…

Arbeitsmarktpaket - SP-Bacher-Lagler: “Wien kämpft um jeden Arbeitsplatz!”

Friday, March 13th, 2009

Das Wiener Arbeitsmarktpaket heute im Finanzausschuss: Stadt und Bund mobilisieren zusätzlich 33 Mio Euro

Im Finanzausschuss des Wiener Gemeinderats steht
heute die Dotierung in Höhe von zehn Millionen Euro auf der
Tagesordnung, die Wien zusätzlich zu jenen 58 Millionen Euro
einsetzt, die dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff)
2009 regulär zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit den zusätzlichen 23
Millionen Euro des Arbeitsmarktservice (AMS) ergreift Wien damit
weitere zielgerichtete Maßnahmen gegen die Auswirkungen der globalen
Wirtschaftskrise. “Damit stehen im Jahr 2009 in Wien von Stadt und
Bund 33 Millionen Euro mehr für die Unterstützung der Wiener
ArbeitnehmerInnen zur Verfügung”, freut sich Gemeinderat Norbert
Bacher-Lagler, Vorstandsvorsitzender des Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds (waff).

  “Der waff verfügt damit - als in Österreich einzigartige
Einrichtung für die Begleitung der beruflichen Entwicklung der
WienerInnen - über wichtige zusätzliche Mittel, die vor allem für die
Förderung der Wiener Jugendlichen, den Ausbau der Arbeitsstiftungen
und die Einführung der Bildungskarenz plus eingesetzt werden”, betont
Bacher-Lagler. “Damit kümmern wir uns mit maßgeschneiderten Maßnahmen
um jene Menschen, die in besonderer Weise vom Wirtschaftsabschwung
betroffen sind.”

Zwtl.: Effiziente Maßnahmenpalette für Jugendliche

  Wie die Arbeitsmarktdaten belegen, geht die Krise vor allem zu
Lasten der Jungen. “Die Situation für junge Menschen ist mit einem
Flaschenhals vergleichbar. Es mangelt den Jugendlichen am Beginn
ihrer Berufskarriere verständlicherweise an Berufserfahrung, deshalb
schaffen sie den Berufseinstieg gerade in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten nur schwer”, erklärt Bacher-Lagler. Aus diesem Grund stocke
Wien gemeinsam mit dem AMS die Plätze in der überbetrieblichen
Lehrausbildung von 3.500 auf 3.750 auf und wendee dafür 550.000 Euro
auf.  

   Eine Innovation sei die Maßnahme “Meine Chance”, die gemeinsam
mit dem AMS eingerichtet werde. “Viele Jugendliche haben in der
Schule oder in der Lehrausbildung Schwierigkeiten und brechen diese
ab. Erst später - meist im Alter zwischen 18 und 25 Jahren - geht
ihnen der sprichwörtliche Knopf auf und sie möchten den Lehrabschluss
oder  einen Fachschulabschluss nachholen”, so Bacher-Lagler. “Der
waff gibt ihnen mit dem Programm “Meine Chance” die Gelegenheit,
Arbeitslosigkeit für ihre Weiterbildung zu nutzen und ihre
Jobaussichten deutlich zu steigern.” 2,7 Millionen Euro stelle Wien
dafür zur Verfügung.

   Wien vergesse aber auch nicht auf jene Jugendlichen, die trotz
des guten sozialen Netzes nicht den Übergang in eine weiterführende
Ausbildung oder eine Beschäftigung schaffen. “Sie laufen Gefahr,
dauerhaft aus dem Arbeitsmarkt zu fallen - sie sind sogenannte
“Drop-Outs”. In den nächsten Monaten wird deshalb ein Konzept für die
Unterstützung dieser Jugendlichen entwickelt, das alle
unterschiedlichen Institutionen einbezieht, die mit Jugendlichen zu
tun haben. Es geht darum, die bereits bestehenden Strukturen
effizient zu nützen und passgenaue neue Instrumente zu entwickeln, um
die Jugendlichen niederschwellig zu unterstützen”, so Bacher-Lagler.
Dafür habe Wien rund 2,3 Millionen Euro reserviert, die Maßnahme
werde gemeinsam mit dem AMS umgesetzt.

Zwtl.: Krisenfeuerwehr Arbeitsstiftungen

  “Eine besonders wichtige Funktion in Krisenzeiten nehmen die
Arbeitsstiftungen als arbeitsmarktpolitische Krisenfeuerwehr ein”,
erläutert Norber Bacher-Lagler. “Der waff erhöht deshalb die
Kapazität seiner bestehenden Stiftungen von 300 auf 1000 Plätze.”
Darüber hinaus wird der Zugang zu Stiftungen für kleinere und
mittlere sowie für finanzschwache Unternehmen erleichtert. “Damit
gibt es nun ein abgestuftes Angebot, das die Stiftungsbeiträge je
nach Größe und Finanzkraft der Betriebe ermittelt und so Betrieben
und ArbeitnehmerInnen effizient helfen kann”, so Bacher-Lagler. Wien
investiere dafür zusätzliche 3,46 Millionen Euro.

Zwtl.: Bildungskarenz plus: Weiterbilden statt kündigen!

  Um Betrieben auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die
Möglichkeit zu geben, ihre Beschäftigten zu halten und sie
weiterzubilden, führt Wien die Bildungskarenz plus ein. “Betriebe,
die mit ihren MitarbeiterInnen eine Bildungskarenz vereinbaren und
gezielt in deren Aus- und Weiterbildung investieren, können von der
Bildungskarenz plus profitieren und eine Förderung des waff
erhalten”, stellt der waff-Vorstandsvorsitzende das neue Modell vor.
“Damit bieten wir den Wiener Betrieben einen Anreiz, Kündigungen zu
vermeiden.” Die Bildungskarenz plus werde von der Stadt Wien mit rund
einer Million Euro unterstützt.

   ”Mit dem Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpaket verstärkt Wien den
Schutzwall für die Wiener Arbeitsplätze, um der Krise am Arbeitsmarkt
zielgerichtet zu begegnen”, ist Norbert Bacher-Lagler überzeugt.
“Gemeinsam mit dem AMS und den Sozialpartnern werden wir unter
besonderem Einsatz von Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin
Renate Brauner diese weltweit schwierige Situation meistern. Dass das
Paket vom waff-Kuratorium und vom waff-Vorstand einstimmig
beschlossen wurde, unterstreicht, auf welch breiter Basis diese
Maßnahmen für den Wiener Arbeitsmarkt stehen.”

Der waff - Vorbild für berufliche Frauenförderung

Monday, February 23rd, 2009

“Es ist für Frauen besonders wichtig, dass Wien mit dem waff über eine eigene Einrichtung für aktive Arbeitsmarktpolitik verfügt”, betont Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die sich heute auf Einladung der Wiener Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner gemeinsam mit Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger ein Bild vom Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds machte, “denn gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, Frauen in ihrem beruflichen Entwicklungsprozess zu unterstützen.”

Die Förderung der beruflichen Entwicklung von WienerInnen bildet den Schwerpunkt des waff-Angebots. Einen besonderen Stellenwert genießt dabei berufsbezogene Frauenförderung. Bei der Planung, Umsetzung und Wirkungsmessung seiner Maßnahmen berücksichtigt der waff das Prinzip des Gender mainstreaming. Darüber hinaus bietet der waff spezifische Maßnahmen für die Verbesserung der Berufschancen von Frauen: So sind heute rund 60 Prozent der KundInnen aller Programme des waff Frauen. 2009 werden 3.700 Frauen von frauenspezifischen Programmen des waff mit einem Budget von rund 5,7 Mio. Euro profitieren.

Wiener Arbeitsmarkt - Die Situation für Frauen ist günstig
Der waff ist Teil eines Netzes von Wiener Institutionen, die gemeinsam mit dem Bund dazu beitragen, die berufliche Situation von Frauen am Wiener Arbeitsmarkt zu verbessern. So bietet Wien Rahmenbedingungen, die Frauen auf dem Arbeitsmarkt entgegen kommen: ein dichtes Kinderbetreuungsnetz, Mobilität und gute Ausbildungsmöglichkeiten. In Wien ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen höher und die Teilzeitquote geringer als im österreichischen Durchschnitt. So liegt die Arbeitslosigkeit von Wiener Frauen im Jänner 2009 bei niedrigen 6,8 Prozent. Aktuell liegt die Frauenerwerbsquote in Wien bei 76,3 Prozent und damit deutlich über dem Österreichschnitt von 64,7 Prozent.

“Als für den waff zuständige Stadträtin freut es mich sehr, dass die Frauenministerin den Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds als Modellfall für ganz Österreich hervorhebt. Die hohe Frauenerwerbsquote in Wien ist kein Zufall, sondern Ergebnis intensiver und sehr langfristiger Bemühungen Wiens zur Herstellung guter Berufschancen insbesondere für Frauen. Nichts ist dabei so wichtig wie eine gute Qualifikation und eine maßgeschneiderte Weiterbildung - genau dafür steht der waff”, so Vizebürgermeisterin und Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner.

Der waff - Frauenförderung über die Entwicklung von Berufschancen
Trotz der sehr guten Ausgangslage bestehen auch in Wien nach wie vor Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern im Berufsleben. Um diesen Ungerechtigkeiten wirksam entgegen zu treten, legt der waff einen Schwerpunkt seines Qualifizierungsangebots auf die Unterstützung von Frauen. Ein wesentlicher Teil des Angebots für berufliche Weiterbildung ist im waff-Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung gebündelt. Dieses ist der erste One-Stop-Shop für Beschäftigte und NeuzuwanderInnen in Österreich. 11.600 WienerInnen können 2009 als neue KundInnen das gesamte Leistungsangebot in Anspruch nehmen. Der überwiegende Anteil davon sind Frauen, nämlich rund 75 Prozent. Neben der maßgeschneiderten Beratung können rund 7.000 beschäftigte WienerInnen individuelle Fördermittel erhalten. Für das waff-Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung stehen 2009 rund 8,35 Mio. Euro zur Verfügung.

Diese Investitionen lohnen sich: waff-KundInnen verdienen jährlich durchschnittlich 2.000 Euro mehr als vergleichbare Personen, die keine waff-Maßnahme in Anspruch genommen haben. Außerdem sind waff-KundInnen pro Jahr durchschnittlich knapp einen Monat weniger arbeitslos.

KEIN FLICKWERK BITTE

Saturday, January 24th, 2009

Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger steht dem neuen Vorschlag von Innenministerin Fekter zum Bleiberecht ablehnend gegenüber. “Patenschaften, ob nun von Privatpersonen oder Organisationen sind als politisches Instrument grundsätzlich abzulehnen”, unterstrich Frauenberger. Es ist menschenunwürdig, die Zukunft eines Menschen von “Sponsoring” abhängig zu machen. Die Politik könne die Verantwortung nicht auf Hilfsorganisationen übertragen. Frauenberger schlägt eine grundsätzliche Überarbeitung des Entwurfs zum Bleiberecht vor. “Die Innenministerin muss die vielen kritischen Stellungnahmen Ernst nehmen und die Novelle gründlich überarbeiten. Mit einem Flickwerk ist niemanden gedient”, so Frauenberger.

ARBEITSMARKT

Sunday, September 14th, 2008

eigentlich sollte ich jetzt kurz vom bürgermeisterfest im zelt vorm happelstadium berichten - immerhin 2500 leut dort, aber…das mach ich morgen, denn jetzt ist mir folgende einladung sehr wichtig:

Wiener Arbeitsmarkt für alle – ein „erweiterter“ Arbeitsmarkt als soziale und wirtschaftliche Chance für Wien

Ein Arbeitsmarkt mit Förderinstrumenten für die Wirtschaft und Einbindung benachteiligter Bevölkerungsgruppen - Voraussetzungen, Möglichkeiten, Chancen

Dienstag, 16.September 2008

18.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

 brunnen.passage am Yppenplatz, 1160 Wien

 

 Es diskutieren unter Moderation von Eva Linsinger (Der Standard)

 Renate Brauner (Wiener Vizebürgermeisterin),

Erwin Buchinger (Sozialminister)

Wolfgang Greif (GPA, Abt. Europa)

Herbert Tumpel (Präsident AK Wien),

Ursula Engelen-Kefer (SPD),

Jörg Flecker (Sozialwissenschafter)

 

nähere infos unter punkt “presse”: wiener arbeitsmarkt für alle!

Wiener Arbeitsmarkt für alle!

Sunday, September 14th, 2008

Der Rathausklub der SPÖ Wien, die Wiener SPÖ Frauen und die FSG Wien laden ein:

Wiener Arbeitsmarkt für alle – ein „erweiterter“ Arbeitsmarkt als soziale und wirtschaftliche Chance für Wien

 

Ein Arbeitsmarkt mit Förderinstrumenten für die Wirtschaft und Einbindung benachteiligter Bevölkerungsgruppen - Voraussetzungen, Möglichkeiten, Chancen

 

Dienstag, 16.September 2008

18.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

 

Brunnenpassage am Yppenplatz

1160 Wien

 

 

Vollbeschäftigung und ein „Arbeitsmarkt, der für alle Bevölkerungsgruppen offen ist“ sind wichtige Zielsetzungen der europäischen und österreichischen Beschäftigungspolitik. Doch immer mehr Menschen können mit den ständig steigenden Anforderungen der Gesellschaft an ihre Leistungsfähigkeit nicht mehr Schritt halten. Bereits geringfügige gesundheitliche oder soziale Probleme führen immer öfter zu Karriereenden oder gar in die Arbeitslosigkeit.

 

Im Einleitungsreferat soll ein internationaler, wissenschaftlicher Überblick über Möglichkeiten geboten werden, ob und wie hohe Leistungsfähigkeit einer Wirtschaft, hohe Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, ein leistungsfähiger öffentlicher Dienst mit sozialer Verantwortung verbunden werden können. In einer Gesprächsrunde sollen die politischen Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten für die Gestaltung eines integrativen, nicht ausgrenzenden, also erweiterten Arbeitsmarktes erörtert werden. Denn auch weniger leistungsfähige Menschen haben das Recht auf selbst erarbeitetes Einkommen und damit auf wirtschaftliche Eigenständigkeit und soziale Integration. Nicht zuletzt erbringen auch teilarbeitsfähige Menschen einen wertvollen Beitrag auf diesem Arbeitsmarkt. Ihre Ressourcen und Potentiale nicht auszuschöpfen bedeutet einen Verlust für die Gesellschaft.

 

Die Benennung des Arbeitsmarktes in 1. , 2. und womöglich gar 3. Arbeitsmarkt soll einer Prüfung unterzogen werden. Ein Modell eines „erweiterten“, integrativen Arbeitsmarkts soll formuliert werden, der über Steuer- und Standortpolitik Beschäftigung so fördert und generiert, dass auch benachteiligte Gruppen Chancen auf Arbeit und Einkommen haben.

 

In der Gesellschaft, am Arbeitsmarkt gilt: Spitze braucht Breite, beides ist notwendig und wichtig! Eine soziale, gerechte und faire Gesellschaft bietet das ideale Umfeld dafür.

 

Die Veranstaltung soll Anstöße geben, wie auf lokaler und regionaler Ebene die Teilhabe am Erwerbsleben für alle ermöglicht wird und werden kann. Denn nicht zuletzt mit der Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung und ihrem Anspruch, den Menschen ein Trampolin zu eigenständiger Existenzsicherung zu bieten, stehen die bundesweite und regionale Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik vor einer neuen Herausforderung.

 

Programm

 

18.00 Uhr

 

Begrüßung durch den Vorsitzenden des SPÖ-Gemeinderatsklubs im Wiener Rathaus, GR Christian Oxonitsch

 

18.05 Uhr

 

Politische Einleitung und Rahmensetzung durch Vizebürgermeisterin, Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner

 

18.25 Uhr

 

Einleitungsreferat zum Thema „Erweiterter Arbeitsmarkt – Chancen, Notwendigkeiten, Möglichkeiten aus einer wissenschaftlichen Perspektive“ Jörg Flecker, FORBA

 

18.45 Uhr

 

Podiumsgespräch „Erweiterter Arbeitsmarkt – Realisierungschancen und –Notwendigkeiten aus politischer Perspektive“

 

Moderation: Eva Linsinger

 

Renate Brauner (Wiener Vizebürgermeisterin),

Erwin Buchinger (Sozialminister)

Christiane Westphal (Europäische Kommission)

Herbert Tumpel (Präsident AK Wien),

Ursula Engelen-Kefer (SPD),

Jörg Flecker (Sozialwissenschafter)

 

 

20.15 Uhr

 

Reflexionen und Co - Kommentare zum Podiumsgespräch mit VertreterInnen der Wirtschaft, der sozialintegrativen Unternehmen

 

Katharina Schinner (Vorsitzende Junger sozialdemokratischer Wirtschaftsverband)

Sepp Eisenriegler (RUSZ)

 

20.45 Uhr

Schlussworte und Ausblick: Christian Oxonitsch, Tanja Wehsely

  

Anschließend:  

Buffet