Wir machen Integrationspolitik, Integration machen die Menschen!


“Die FPÖ definiert sich nur über ein einziges Thema, nämlich “Wir”, damit sind die FP-Funktionäre und verunsicherte Wienerinnen und Wiener gemeint und “die Anderen” - damit sind alle gemeint, die zu erster Gruppe nicht gehören: Sie unterscheidet nur zwischen Gut und Böse - besonders bei der Integration, wobei
Ausländer, natürlich immer die Bösen sind”, erklärte die SP-Gemeinderätin und Vorsitzende des Ausschusses für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal, Nurten Yilmaz, zu Beginn ihrer Rede im Rahmen der heutigen Gemeinderatssitzung.

Es sei egal ob Parkgebühren oder Hundesteuer: Für die FPÖ gebe es nur einen Sündenbock - die Ausländer: “Genau das ist das Gegenteil von verantwortungsbewusster Integrationspolitik, denn die FPÖ betreibt
permanente Hetze und politischen Wahlkampf auf Kosten der Wienerinnen und Wiener”, stellte Yilmaz klar.

Jeder 3. Wiener habe Migrationshintergrund, Wien sei vielfältig, deshalb müsse es auch vielfältige Maßnahmen der Integration geben: “In Wien leben unterschiedliche Kulturen miteinander - natürlich
kommt es da zu Missverständnissen im Zusammenleben- hier helfen etwa die Wohnpartner. Wir fördern auch Vereine die beraten, helfen und informieren und gehen auf die Menschen zu. Mit dem Wiener Bildungspass bieten wir etwa auch Sprachkurse, Beratung und Hilfestellung an, um im Beruf Fuß zu fassen”, erklärte Yilmaz.

Die SP-Gemeinderätin verwies darauf, dass laut AK-Studie rund ein Drittel aller Beschäftigen in Wien mit Migrationshintergrund unter ihrem Ausbildungsniveau eingesetzt werden: “Das ist Vergeudung von
Kenntnissen und Fähigkeiten. Wir setzen uns dafür ein, die Bürokratie bei der Nostrifizierung abzubauen. Nur leider kann Wien die Gesetze der Nostrifizierung nicht ändern, dafür brauchen wir den Bund”, stellte die SP-Gemeinderätin klar. Ziel sei es bessere Job-Chancen für gut ausgebildete Zuwanderer zu schaffen: “Wir müssen es schaffen, Menschen danach zu beurteilen, was sie dieser Stadt mitbringen und nicht wo sie geboren wurden”.

Abschließend ortete Yilmaz nur eine Gruppe von Personen, die sich in Wien nicht integrieren will: “Das sind die Herren, die morgen in der Hofburg tanzen - gemeint sind die Burschenschafter - deren Heimat nicht Österreich, sondern Deutschland ist. Wir machen in Wien echte Integrationspolitik, die Integration selbst übernehmen die Menschen - und die machen das viel besser, als von der Hetzpartie FPÖ dargestellt”, schloss Yilmaz.

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Anita Schartmüller
Tel.: (01) 4000-81 922
mailto:anita.schartmueller@spw.at
www.rathausklub.spoe.at

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