Lehr- und Berufsausbildung an öffentliche Auftragsvergabe binden


Maßnahmen zur Frauenförderung sind bereits seit rund einem Jahr ein wichtiges Kriterium, wenn Betriebe ihre Chancen auf den Erhalt öffentlicher Aufträge erhöhen wollen. Selbiges soll nun auch für Lehrlings- und Berufsausbildungsmaßnahmen eingeführt werden.

Die SPÖ-GemeinderätInnen Fritz Strobl, Christoph Peschek, Katharina Schinner und Tanja Wehsely bringen daher in der Sitzung des Wiener Gemeinderates am 23. November 2011 gemeinsam mit dem Koalitionspartner einen Resolutionsantrag ein, damit die Stadt die Kopplung der öffentlichen Auftragsvergabe auch an Lehrlings- und Berufsausbildungsmaßnahmen prüft.

Betriebe profitieren von gut ausgebildetem Personal
“Wir wollen, dass die Stadt schnellstmöglich die rechtlichen Voraussetzungen schafft. Damit können wir die Privatwirtschaft stärker in die Pflicht nehmen und noch mehr jungen Menschen eine Lehrstelle verschaffen”, unterstreicht der Lehrlingssprecher der SPÖ Wien, Christoph Peschek. Der Vorsitzende des Finanzausschusses, SP-Gemeinderat Fritz Strobl, betont, dass auch seit Sommer Gespräche mit den Sozialpartnern laufen: “Es ist entscheidend, dass wir hier einen konsensualen Weg finden, um die Interessen der Betriebe und die Notwendigkeit einer hochqualitativen Lehr- und Berufsausbildung unter einen Hut zu bringen.” Letzten Endes würden auch die Betriebe selbst davon profitieren, wenn sie über gut ausgebildetes Personal verfügen.

Personen:
Fritz Strobl Landtagsabgeordneter und Gemeinderat
Christoph Peschek Landtagsabgeordneter und Gemeinderat, Lehrlingssprecher der SPÖ Wien, Jugendvorsitzender der FSG und Jugendsekretär der GPA
Katharina Schinner Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin
Magª Tanja Wehsely Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin

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