SP-Woller: „Publikumsbeschimpfung a la Marek“


SP-Woller: „Publikumsbeschimpfung a la Marek“

„Sieht man die Wählerinnen und Wähler in Wien als Publikum der politischen Parteien und ihrer Politikerinnen und Politiker, so sind die heutigen Aussagen Mareks nur als Publikumsbeschimpfung zu verstehen“, reagiert der Vorsitzende des Kulturausschusses, SP-Gemeinderat Ernst Woller, auf die heutige Aussendung der VP-Chefin. Auch Wiens Künstlerinnen und Künstler und die Kulturschaffenden, aber auch alle, die von dem herausragenden Kunst- und Kulturangebot dieser Stadt profitieren, seien Teil dieses Publikums. „Mit ihrer heutigen Äußerung degradiert Marek die hohe Qualität der Kultur in dieser Stadt zu einem ‚Pipifaxthema’ und macht nebenbei sämtliche Künstlerinnen und Künstler dieser Stadt nieder. Diese Botschaft wird ihr Ziel nicht verfehlen und die Kulturschaffenden können geradezu dankbar sein, dass Marek schon so frühzeitig kundtut, wie sie über Kultur denkt. Die Künstlerinnen und Künstler werden das zweifellos als wichtige Entscheidungshilfe verwenden“, unterstreicht Woller.

„Für das herausragende und hochqualitative Kulturangebot wird die Stadt Wien zu Recht weltweit bewundert und geschätzt. Mehr als 50 % aller internationalen Pressemeldung zur Stadt Wien betreffen den Kulturbereich, dazu geben mehr als 70% der Wien-Touristinnen und Touristen an, ihre Entscheidung für Wien aufgrund des kulturellen Angebots getroffen haben. Aber auch die Wienerinnen und Wiener sind damit sehr zufrieden, laut aktuellen Umfragen geben 95% an, zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Auf diese Werte kann und soll Wien zu Recht stolz sein, einen Rundumschlag wie den von Marek haben weder die Wiener Kultur noch ihre Akteure verdient“, betont Woller.

„Es ist bedauerlich, wie sich die ÖVP-Wien unter Marek-Führung entwickelt, denn früher wäre es der VP nicht eingefallen, so über einen wesentlichen Bereich der Stadt Wien „drüberzufahren“. Vielleicht sollte sich Marek Nachhilfe bei dem früheren VP-Kulturstadtrat Marboe holen. Er könnte Marek erklären, welche Bedeutung Kunst und Kultur für Wien haben und könnte sie eventuell auch über die Sinnhaftigkeit der von ihr kritisierten mehrjährigen Förderperioden aufklären. Die vierjährige Konzeptförderung von 30 Theatergruppen ist eine wesentliche Errungenschaft der Wiener Theaterreform, deren Grundzüge im übrigen einstimmig, d.h. mit den Stimmen der ÖVP, im Wiener Gemeinderat beschlossen wurden. Dass Marek aber genau diese kritisiert, ist nur ein weiterer Beweis für ihre Ahnungslosigkeit und Ignoranz und für alle Kulturschaffenden oder kulturell Interessierten ein weiterer Grund, sicher nicht ÖVP zu wählen“, so Woller abschließend.

Tags: ,

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.