Wien investiert verstärkt in junge Menschen


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Rechnungsabschluss 2009 - SP-Wehsely: Wien investiert verstärkt in
junge Menschen =

Wien (OTS/SPW-K) - “Den jungen Menschen in dieser Stadt nützen
große Reden und Wahlkampfgetöse, wie es hier heute schon vielfach zu
hören waren, gar nichts”, eröffnet Mag. (FH) Tanja Wehsely heute ihre
Rede zum Rechnungsabschluss 2009, “Den jungen Menschen nützen
handfeste Maßnahmen wie die Ausbildungsgarantie etwas!” Man sei hier
sehr stolz auf die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und
dem Bund: “Ohne die Zusammenarbeit zwischenVizebürgermeisterin
Brauner und Sozialminister Rudolf Hundstorfer würden wir das nicht so
gut schaffen.” Engagement für bessere Chancen für die Jungen sei
Knochenarbeit, sagt Wehsely. Das Thema eigne sich vielleicht nicht so
gut für reißerische Reden, die Arbeit lohne sich aber. “Es ist uns
gelungen, die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen im Vergleich zum
Vorjahr um fast zehn Prozent zurückzudrängen”, sagt Wehsely.

Es sei das große Thema der Wiener Stadtregierung, keinen Menschen
zurückzulassen und schon gar nicht junge Menschen, betont die
SPÖ-Politikerin. Daher habe man viel Geld in den Jugendarbeitsmarkt
investiert. Gemeinsam mit dem Bund waren es etwa für
Ausbildungsmaßnahmen über 100 Millionen Euro. “Mit den fünf Säulen
der Wiener Ausbildungsgarantie sind wir für eine aktive
Jugendarbeitsmarktpolitik bestens gerüstet. Zu den Säulen gehören die
schulische Ausbildung, die betriebliche Lehre, die überbetriebliche
Lehre, der Übergang zwischen Schule und Beruf und die nachgeholten
Bildungsabschlüsse”, erklärt Wehsely, “Die vierte Säule, der Übergang
zwischen Schule und Beruf ist neu dazu gekommen. In den vergangenen
zwei Jahren haben wir daran gearbeitet, diese neuralgische Stelle zu
systematisieren. Jetzt können wir jugendliche dank einer eigenen
Koordinationsstelle besser auf ihrem Weg begleiten. Alle wichtigen
Schlüsselstellen wie AMS; waff, FSW, der Stadtschulrat, das
Bundessozialamt Wien und viele andere sind mit einbezogen. Wir holen
die Jugendlichen ab, bevor sie verunsichert werden können, bevor sie
verloren gehen können. Menschen hängen zu lassen ist nämlich nicht
nur menschlich verwerflich, sondern Bildungsverlust sei auch
wirtschaftspolitisch nicht vertretbar.”

Sehr gut angenommen werde im Übrigen auch die Kümmernummer, unter
der sich die jungen Menschen oder deren Angehörige wichtige
Informationen zu den Themen Ausbildung und Arbeit holen können. “Hier
sind bereits 1500 Beratungen durchgeführt worden. Diese kostenlose
Unterstützung kommt also sehr gut an und ist alles andere als ein
Wahlkampfgag, wie die Opposition von Anfang an geunkt hat”, betont
die SPÖ-Politikerin.
Zu andere Errungenschaften, auf die man besonders stolz sei, zähle
laut Wehsely eine Novellierung des Berufsausbildungsgesetzes im Bund,
die es Jugendlichen in überbetrieblichen Lehren ermögliche, eine
Vertrauensperson zu wählen. Zusätzliche habe man außerdem die
Schulsozialarbeit eingeführt.

“Insgesamt haben wir mit der Wiener Ausbildungsgarantie einen sehr
wichtigen und wohl überlegten Schritt gesetzt”, sagt Wehsely, “Wir
haben gut überlegt, wie das anzugehen ist, haben alle Säulen auf
einander abgestimmt und ressortübergreifend und mit zahlreichen
ExpertInnen zusammengearbeitet. Das ist der richtige Weg, der Erfolg
gibt uns recht. Wir hätten auf dem hohen Niveau bleiben können, auf
dem die Jugendarbeitsmarktpolitik in Wien schon war. Doch wir haben
investiert, um den Jugendlichen eine Chance zu geben. Das ist unsere
große Aufgabe, die wir sicher weiter erfüllen werden”, schließt die
SPÖ-Politikerin.

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