SP Tanja Wehsely/Krotsch ad Marek/Vana: Grober arbeitsmarktpolitischer Unfug


03.Mai 10
SP Tanja Wehsely/Krotsch ad Marek/Vana: Grober
arbeitsmarktpolitischer Unfug =

Wien (OTS/SPW-K) - “Offenbar haben beide die wichtigen
arbeitsmarkt- und frauenpolitischen Entwicklungen der vergangenen
Jahre und Monate verschlafen”, kontert SP-Frauensprecherin Nicole
Krotsch, “schauen wir uns einfach die falschen Vorwürfe der Grünen
Frauensprecherin Monika Vana an: die Situation für Frauen am Wiener
Arbeitsmarkt ist nämlich viel besser als in anderen Bundesländern. So
lag 2009 die Erwerbsquote von Frauen bei 76 Prozent und ist somit
ebenso hoch wie die Erwerbsquote von Männern.” Zum Vergleich: Im
Österreichschnitt liegt die Erwerbsquote von Frauen bei knapp 65
Prozent - und im grün mitregierten Oberösterreich lediglich bei 64,5
Prozent. “Da stellt sich natürlich schon die Frage: Wer ist hier
frauenfeindlich, Frau Vana? Die Wiener Arbeitsmarktpolitik mit
Sicherheit nicht”, kritisiert Nicole Krotsch.

Außerdem zeuge es von Unkenntnis, wenn Vana davon spricht, Wien
habe auf die Unterstützung von Frauen in der Wirtschaftskrise
vergessen: “Frauen waren im Jahr 2009 von dem Anstieg der
Arbeitslosigkeit wesentlich weniger betroffen als Männer”, betont
SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely, “und gerade Institutionen wie der
waff legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Unterstützung von
Frauen. Mit speziellen Beratungs- und Förderangeboten werden vor
allem Frauen unterstützt. So sind über 60 Prozent der KundInnen des
waff weiblich. Und diese Menschen sind hochzufrieden mit der
Unterstützung durch den waff.”

Beinahe noch abstruser sind die Vorwürfe der Wiener
VP-Landesparteiobfrau Christine Marek: “Wie man es auch dreht und
wendet: in der Stadt Wien sind unter Bürgermeister Michael Häupl seit
1996 127.000 versicherte Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Hier
dürfte Frau Marek also wohl ein kleiner Rechenfehler unterlaufen
sein. Außerdem vergleicht Marek Äpfel mit Birnen, wenn sie auf die
höhere Zahl an angebotenen Lehrstellen in Oberösterreich verweist.
Das ist ja völlig logisch: In Wien nützen viel mehr Jugendliche
schulische Angebote als in Oberösterreich!”

“Besonders traurig finde ich es aber, dass Marek gerade die Wiener
Betriebe kritisiert, die - in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wien
- mitgeholfen haben, mitten in der Wirtschaftskrise 19.000
Lehrstellen anzubieten und damit die Zahl der Lehrstellen sogar
auszubauen”, so Tanja Wehsely, “offenbar dürfte Frau Marek auch
übersehen haben, dass die Zahl der Lehrstellen suchenden Jugendlichen
in Oberösterreich weiter steigt, während wir es in Wien geschafft
haben, die Zahl der Lehrstellensuchenden deutlich zu reduzieren.”

“Ich bitte also Frau Vana und Frau Marek, sich erst wieder zu Wort
zu melden, wenn sie die Fakten studiert haben und nicht frei vor sich
hin fantasieren”, so Tanja Wehsely.

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