Strache hat im Swinger Club sein neues politisches Zuhause gefunden


Datum/Zeit: 25.02 12:08
SP-Baxant: “Strache hat im Swinger Club sein neues politisches
Zuhause gefunden”
Utl.: UTL: Neue Facebook-Initiative “Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre
Freiheit” schützt kulturelle Freiheit =

Wien (OTS/SPW-K) - “Die primitiven Attacken der FPÖ gegen die
Freiheit der Kunst sind ein demokratiepolitisches Alarmsignal. Wieder
zieht Strache, oder der ‘Clown’, wie er von dem jungen
österreichischen Rapper BigDNC genannt wird, das politische Niveau um
ein Stückchen weiter runter. In typischer FPÖ-Manier ‘laut schreien,
aber nichts wissen’ hetzt Strache gegen ausländische Künstlerinnen
und Künstler und strotzt dabei vor Unwissenheit und Unwahrheiten”,
erklärt der Wiener SPÖ-Jugendsprecher, LAbg. Peko Baxant heute,
Donnerstag.

Die Wiener FPÖ scheint ein ganz besonderes Verhältnis zum
Rotlichtmilieu zu haben - habe sie doch bereits vor Jahren mit Herrn
Hilmar Kabas einen eigenen “Rotlicht-Ermittler” ins Rennen geschickt.
Mit dem Swinger Club in der Secession hätten nun auch Strache & Co
ihr neues politisches Zuhause gefunden. Was bisher als
“Sicherheitschecks” galt, sei aber entgegen der FPÖ-Intention immer
mehr zur Gratiswerbung für den Schweizer Provokationskünstler Büchel
geworden.

“Wir kennen den Kunstbegriff der FPÖ, der bei alten Soldatenliedern
beginnt und bei fragwürdigen Weltkriegs-Medaillen am Wiener
Naschmarkt endet. Dieser Auffassung stellen wir uns - als
Sozialdemokratinnen und -Demokraten aber auch als kritisch denkende
Menschen - ganz klar entgegen”, betont Baxant und unterstreicht:
“Solange Künstlerinnen und Künstler ihrer Werke wegen um ihr Leben
fürchten müssen, Bücher verbrannt und gegen Ausstellungen gehetzt
wird - solange müssen wir auch für das Existenzrecht jener Kunstwerke
eintreten, die sich unserem persönlichen Geschmack und Kunstbegriff
entziehen. In diesem Sinne ist das Motto der Secessionisten heute so
aktuell wie im Gründungsjahr 1879: ‘Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst
ihre Freiheit’.”

Um an die Freiheit der Kunst zu erinnern und ihre Unabhängigkeit zu
unterstützen, wurde unter diesem Motto auch eine neue
Facebook-Initiative gegründet.

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