Jugendarbeit in Wien bedeutet Mitbestimmung und nicht ‘Aktion scharf’ und Gratisbier
Wr. Rechnungsabschluss 2008 - SP Tanja Wehsely: “Jugendarbeit in Wien
bedeutet Mitbestimmung und nicht ‘Aktion scharf’ und Gratisbier” =
Wien (SPW-K) - “Kinder und Jugendliche verdienen Liebe, Respekt,
Anerkennung und alle Chancen dieser Welt. Selber Mitgestalten,
gefragt werden - das alles fördert das Verantwortungsbewusstsein
unserer Kinder und Jugendlichen”, sagt Mag.a Tanja Wehsely in der
Spezialdebatte Bildung, Jugend, Information und Sport in der
Rechnungsabschlussdebatte des Gemeinderats. “Diese Maßnahmen, die
Wien setzt, sind mehr wert, als jede Aktion scharf”.
Wien setze auf Prävention, sagt Wehsely: “Es geht darum, auf
mögliches Fehlverhalten bei Jugendlichen einzugehen, die Situation zu
analysieren, zu strukturieren und ihnen zu zeigen: sie können sich
beteiligen. N otwendig dabei ist der unbedingte Rückhalt der
Erwachsenen!” In Wien seien alle Kinder gleich, egal ob seit
Generationen hier oder zugewandert, betont Wehsely. Scharf kritisiert
sie neuerlich die Abschaffung des international anerkannten
Jugendgerichtshofes durch die ÖVP und die FPÖ.
Im Schulbereich erinnert Tanja Wehsely an das intensiv
vorbereitete Projekt der gemeinsamen Schule der 6 bis 14jährigen:
“Die neue Mittelschule startet im Herbst. Wien ist das einzige
Bundesland, in dem mehr Allgemein Bildende Höhere Schulen als in
anderen Bundesländern teilnehmen. Zum Start des Projekts sind 20
Schulen dabei. Ich bin überzeugt, dass es rasch viel mehr werden”.
Eine weitere Entwicklung sei das Campus-Modell. Dort beginnt die
Bildung bereits mit dem Kindergarten. “In beiden Modellen, der neuen
Mittelschule und dem Campus, wird qualitätsvolle Bildung in
verschränkter Form aus Bildung und Freizeit ganztägig angeboten.
Irgendwann werden beide Modelle miteinander verschmelzen.”
Auch bei der außerschulischen Jugendarbeit ist Wien europaweit
führend, sagt Wehsely. “Auch hier setzen wir auf s ozialräum liche
und lebensweltorientierte Arbeit und arbeiten auf Basis der
Mitbestimmung von und Unterstützung für Jugendliche “.
“Wir laden Jugendliche nicht auf Gratisgetränke ein und signieren
Dekolletees. Wir schaffen Arbeitsplätze für Jugendliche!”, kritisiert
Tanja Wehsely die FPÖ. In Wien gebe es mit Herbst 2009 4.500
überbetriebliche Ausbildungsplätze. Dabei sei die Stadt Wien mit
1.200 Jugendlichen in Ausbildung sowieso der größte
Lehrstellenanbieter der Region .
“Wir sind stolz auf alle Wiener Kinder und Jugendlichen und wollen
ihre engsten Verbündeten sein! Unsre Jugend ist positiv, bunt und
kreativ und das braucht Wien”,sagt Tanja Wehsely.
Tags: Jugendarbeit, Jugendbeschäftigung, Jugendgerechte Schule