Archive for March, 2009

Arbeitsmarktpaket - SP-Bacher-Lagler: “Wien kämpft um jeden Arbeitsplatz!”

Friday, March 13th, 2009

Das Wiener Arbeitsmarktpaket heute im Finanzausschuss: Stadt und Bund mobilisieren zusätzlich 33 Mio Euro

Im Finanzausschuss des Wiener Gemeinderats steht
heute die Dotierung in Höhe von zehn Millionen Euro auf der
Tagesordnung, die Wien zusätzlich zu jenen 58 Millionen Euro
einsetzt, die dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff)
2009 regulär zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit den zusätzlichen 23
Millionen Euro des Arbeitsmarktservice (AMS) ergreift Wien damit
weitere zielgerichtete Maßnahmen gegen die Auswirkungen der globalen
Wirtschaftskrise. “Damit stehen im Jahr 2009 in Wien von Stadt und
Bund 33 Millionen Euro mehr für die Unterstützung der Wiener
ArbeitnehmerInnen zur Verfügung”, freut sich Gemeinderat Norbert
Bacher-Lagler, Vorstandsvorsitzender des Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds (waff).

  “Der waff verfügt damit - als in Österreich einzigartige
Einrichtung für die Begleitung der beruflichen Entwicklung der
WienerInnen - über wichtige zusätzliche Mittel, die vor allem für die
Förderung der Wiener Jugendlichen, den Ausbau der Arbeitsstiftungen
und die Einführung der Bildungskarenz plus eingesetzt werden”, betont
Bacher-Lagler. “Damit kümmern wir uns mit maßgeschneiderten Maßnahmen
um jene Menschen, die in besonderer Weise vom Wirtschaftsabschwung
betroffen sind.”

Zwtl.: Effiziente Maßnahmenpalette für Jugendliche

  Wie die Arbeitsmarktdaten belegen, geht die Krise vor allem zu
Lasten der Jungen. “Die Situation für junge Menschen ist mit einem
Flaschenhals vergleichbar. Es mangelt den Jugendlichen am Beginn
ihrer Berufskarriere verständlicherweise an Berufserfahrung, deshalb
schaffen sie den Berufseinstieg gerade in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten nur schwer”, erklärt Bacher-Lagler. Aus diesem Grund stocke
Wien gemeinsam mit dem AMS die Plätze in der überbetrieblichen
Lehrausbildung von 3.500 auf 3.750 auf und wendee dafür 550.000 Euro
auf.  

   Eine Innovation sei die Maßnahme “Meine Chance”, die gemeinsam
mit dem AMS eingerichtet werde. “Viele Jugendliche haben in der
Schule oder in der Lehrausbildung Schwierigkeiten und brechen diese
ab. Erst später - meist im Alter zwischen 18 und 25 Jahren - geht
ihnen der sprichwörtliche Knopf auf und sie möchten den Lehrabschluss
oder  einen Fachschulabschluss nachholen”, so Bacher-Lagler. “Der
waff gibt ihnen mit dem Programm “Meine Chance” die Gelegenheit,
Arbeitslosigkeit für ihre Weiterbildung zu nutzen und ihre
Jobaussichten deutlich zu steigern.” 2,7 Millionen Euro stelle Wien
dafür zur Verfügung.

   Wien vergesse aber auch nicht auf jene Jugendlichen, die trotz
des guten sozialen Netzes nicht den Übergang in eine weiterführende
Ausbildung oder eine Beschäftigung schaffen. “Sie laufen Gefahr,
dauerhaft aus dem Arbeitsmarkt zu fallen - sie sind sogenannte
“Drop-Outs”. In den nächsten Monaten wird deshalb ein Konzept für die
Unterstützung dieser Jugendlichen entwickelt, das alle
unterschiedlichen Institutionen einbezieht, die mit Jugendlichen zu
tun haben. Es geht darum, die bereits bestehenden Strukturen
effizient zu nützen und passgenaue neue Instrumente zu entwickeln, um
die Jugendlichen niederschwellig zu unterstützen”, so Bacher-Lagler.
Dafür habe Wien rund 2,3 Millionen Euro reserviert, die Maßnahme
werde gemeinsam mit dem AMS umgesetzt.

Zwtl.: Krisenfeuerwehr Arbeitsstiftungen

  “Eine besonders wichtige Funktion in Krisenzeiten nehmen die
Arbeitsstiftungen als arbeitsmarktpolitische Krisenfeuerwehr ein”,
erläutert Norber Bacher-Lagler. “Der waff erhöht deshalb die
Kapazität seiner bestehenden Stiftungen von 300 auf 1000 Plätze.”
Darüber hinaus wird der Zugang zu Stiftungen für kleinere und
mittlere sowie für finanzschwache Unternehmen erleichtert. “Damit
gibt es nun ein abgestuftes Angebot, das die Stiftungsbeiträge je
nach Größe und Finanzkraft der Betriebe ermittelt und so Betrieben
und ArbeitnehmerInnen effizient helfen kann”, so Bacher-Lagler. Wien
investiere dafür zusätzliche 3,46 Millionen Euro.

Zwtl.: Bildungskarenz plus: Weiterbilden statt kündigen!

  Um Betrieben auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die
Möglichkeit zu geben, ihre Beschäftigten zu halten und sie
weiterzubilden, führt Wien die Bildungskarenz plus ein. “Betriebe,
die mit ihren MitarbeiterInnen eine Bildungskarenz vereinbaren und
gezielt in deren Aus- und Weiterbildung investieren, können von der
Bildungskarenz plus profitieren und eine Förderung des waff
erhalten”, stellt der waff-Vorstandsvorsitzende das neue Modell vor.
“Damit bieten wir den Wiener Betrieben einen Anreiz, Kündigungen zu
vermeiden.” Die Bildungskarenz plus werde von der Stadt Wien mit rund
einer Million Euro unterstützt.

   ”Mit dem Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpaket verstärkt Wien den
Schutzwall für die Wiener Arbeitsplätze, um der Krise am Arbeitsmarkt
zielgerichtet zu begegnen”, ist Norbert Bacher-Lagler überzeugt.
“Gemeinsam mit dem AMS und den Sozialpartnern werden wir unter
besonderem Einsatz von Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin
Renate Brauner diese weltweit schwierige Situation meistern. Dass das
Paket vom waff-Kuratorium und vom waff-Vorstand einstimmig
beschlossen wurde, unterstreicht, auf welch breiter Basis diese
Maßnahmen für den Wiener Arbeitsmarkt stehen.”

Wiener Jugendausschuss beschließt 90.000 Euro für Jugendprojekte

Friday, March 13th, 2009

Im Wiener Jugendausschuss wurden heute 90.000 Euro
für die Umsetzung von jugendorientierten Projekten beschlossen.
“Diese Gelder stehen kleinen Vereinen, Gruppen und Initiativen zur
Verfügung, die auch während des Jahres Projekte einreichen”, sagte
heute Gemeinderätin Tanja Wehsely, die im Ausschuss für Jugendarbeit
zuständig ist. “Das sind zusätzliche Mittel, die unbürokratisch in
Anspruch genommen werden können und so eine gute Ergänzung zur
laufenden Jugendarbeit mit großen Basisbudgets sind.” 
Wien gehe in der Jugendarbeit bewusst einen positiven Weg: “Die
Stadt Wien nimmt junge Menschen ernst und ist an ihren Anliegen und
Problemen, aber auch ihren Potentialen interessiert”, betont Tanja
Wehsely. “So gibt es in Wien sehr viele und vielfältige Angebote und
Projekte im Bereich Jugendarbeit: Das reicht von
Freizeit-Aktivitäten, über spezielle Projekte für Burschen und
Mädchen, Medienprojekte, Beratungs- und Bildungsservice, Jugendtreffs
bis hin zur mobilen Jugendarbeit und der Parkbetreuung. Diese
nicht-kommerziellen jugendgerechten Angebote bieten: Raum für
Entfaltung, die Möglichkeit, gratis Freunde zu treffen, Unterstützung
und Förderung durch ausgebildetes, multidisziplinäres, diversitäres
Personal, Infrastruktur für Internet, Telefon, Drucker, etc um
Lehrstellenbewerbungen und Hausübungen machen zu können, und vieles
mehr!”

  “Insgesamt wendet die Stadt über 30 Millionen Euro für
Jugendarbeit auf, damit ist Wien europaweit topp!” schloss Wehsely.

 

 

BILDUNGSKONFERENZ

Saturday, March 7th, 2009

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Grauer, verregneter samstag morgen, bildungskonferenz der wiener SPÖ in der vhs favoriten. Als auftakt spielt die tschuschenkapelle und es wird warm. Ich freu mich als neue bildungsvorsitzende der brigittenau hier dabei zu sein. In der ‘bildung’ können leute andocken die nicht gleich in parteiarbeit einsteigen wollen, aber interesse an roter politik, diskussion, hintergrund und aktion haben! Also wer sich interessiert, bitte melden! Gibt auch tolle seminare und gute exkursionen! www.bildung.wien.spoe.at

SP-Krotsch: “In Wien wird für jeden Arbeitsplatz gekämpft!”

Friday, March 6th, 2009

 ”Wien kämpft mit aller Kraft und umfangreichen
Maßnahmen um jeden Frauen- und Männerarbeitsplatz. Das
Konjunkturprogramm der Stadt in Höhe von 700 Millionen Euro ist ganz
auf die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen zugeschnitten. Und
fest steht: Dieses Beschäftigungspaket unterstützt vor allem die
Frauen, da dadurch auch vermehrt in Frauenarbeitsplätze investiert
wird. Zum Beispiel im Gesundheits- und Pflegebereich, im Tourismus
oder Forschungsbereich. Somit ist die Kritik von Frau Vana vehement
zurück zu weisen, denn in Wien wird alles unternommen, um Frauen und
Männer am Arbeitsmarkt zu unterstützen!”, betonte die
Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Krotsch bezugnehmend
auf Aussagen der Wiener Frauensprecherin der Grünen, Monika Vana am
Freitag.****

Darüber hinaus habe Wien von Anfang an verantwortungsvoll gehandelt
und gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice ein zusätzliches 33
Millionen Euro schweres Arbeitsmarktpaket für 2009 geschnürt, das den
Wiener ArbeitnehmerInnen zu Gute kommt. “Außerdem setzt die Stadt
seit jeher konkrete Fördermaßnahmen für Frauen: Mit dem Wiener
ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) werden jährlich rund 6
Millionen Euro in frauenspezifische Programme investiert. Wien ist
damit das einzige Bundesland, das ein Beratungszentrum für alle
Wienerinnen und Wiener anbietet und speziell auf Frauen
zugeschnittene Hilfe bereitstellt, um beispielsweise nach der Karenz
rasch wieder in den Beruf einsteigen zu können”, so Krotsch. Diese
punktgenaue Unterstützung komme auch an: Denn 60 Prozent der
KundInnen beim waff sind Frauen und jene, die sich vom waff
Unterstützung holen, verdienen im Anschluss um bis zu 2000 Euro
jährlich mehr als vergleichbare Personen, die kein waff-Programm
besuchen. Hiermit zeige sich, wie erfolgreich und treffsicher die
Angebote greifen.

“Die Schaffung von Rahmenbedingungen, die die Berufstätigkeit der
Frau unterstützen, ist in Wien selbstverständlich. Dafür braucht es
nicht nur maßgeschneiderte Förderungen am Arbeitsmarkt, sondern auch
Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hierbei
ist Wien vorbildlich und bietet ab Herbst 2009 den
Gratis-Kindergartenbesuch für Kinder von 0 bis 6 Jahren an. Damit
werden Frauen bei der Berufstätigkeit zielgenau unterstützt und die
Familien insgesamt maßgeblich entlastet!”, so die Frauensekretärin.  

Außerdem weise Wien die höchste Frauenerwerbsquote Österreichs auf
und zeichne sich durch ein hochqualitatives Kinderbetreuungsangebot
aus, welches die längsten Öffnungszeiten und die wenigsten
Schließtage vorweise. “Die Stadt hat immer Verantwortung für die
Wiener Wirtschaft und alle ArbeitnehmerInnen übernommen und wird auch
in Zukunft mit voller Kraft für jeden Arbeitsplatz kämpfen.
Selbstverständlich gibt es noch viel für die Frauen in Wien zu
verwirklichen. Die Grünen unterstützen mit ihrer haltlosen Kritik
jedoch keine einzige Wienerin! Im Gegensatz dazu wird sich Wien als
Stadt der Frauen weiter vehement für die Frauenanliegen einsetzen,
denn wir machen Frauen stark!”, schloss Krotsch.