Kräftiges Gegensteuern Wiens gegen drohende Konjunkturflaute und Arbeitsmarktprobleme
SP-Tanja Wehsely: Kräftiges Gegensteuern Wiens gegen drohende
Konjunkturflaute und Arbeitsmarktprobleme
Utl.: 2009 zusätzlich fast 700 Millionen (!) Euro für
Wirtschaftsbelebung und Arbeitsplatzsicherung - Kritik von VP
und Grünen zurückgewiesen = Wien (SPW-K) - Mit Erstaunen reagierte heute, Mittwoch,
SP-Gemeinderätin Mag.a Tanja Wehsely auf die Kritik seitens der
Wiener ÖVP und der Wiener Grünen an den Konjunkturbelebungs- und
Arbeitsmarktmaßnahmen der Stadt Wien sowie des Wiener
ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff). “Sowohl Kollege Hoch als
auch Kollegin Vana haben doch glatt die Bereitstellung von zusätzlich
573 Millionen Euro im Wiener Budget 2009 bei den nachfragewirksamen
Ausgaben sowie das spezielle 100-Millionen-Euro-Konjunkturpakets der
Stadt verschlafen. Beide Initiativen in der Höhe von fast 700
Millionen Euro - das wären in früherer Währung beinahe zehn
Milliarden (!) Schilling - sowie die dem waff zur Verfügung stehenden
56 Millionen Euro für Arbeitsmarktmaßnahmen leisten gemeinsam einen
wesentlichen Beitrag zur Belebung der Konjunktur und vor allem zur
Sicherung von Arbeitsplätzen”, hob Wehsely in ihrer Replik im
Pressedienst der SPÖ Wien hervor.
“Der wesentliche Anteil der zusätzlichen nachfragewirksamen
Ausgaben wird arbeitsplatzintensiven Branchen, wie u.a. dem Bau- und
Baunebengewerbe, zugute kommen”, setzte die SP-Mandatarin fort.
Wehsely: “Auch der waff arbeitet mit Hochdruck an seinen Programmen
und steht jederzeit mit seinen Angeboten u.a. über Arbeitsstiftungen
bereit. Die Angebote des waff sind in den letzten Jahren ständig
weiterentwickelt worden und sind höchst erfolgreich. So unterstützt
der waff 10.800 Arbeitsuchende und BerufseinstiegerInnen in enger
Abstimmung mit dem AMS. Zu dieser Zielgruppe gehören
BerufseinsteigerInnen, ausgrenzungsgefährdete Personen wie zum
Beispiel SozialhilfebezieherInnen, Personen, die im Zuge von
Personalabbau-maßnahmen oder dem Konkurs eines Unternehmens ihren
Arbeitsplatz verlieren und Wie¼dereinsteigerInnen. Umfassende
Infor¼mation (www.weiterbildung.at), professionelle Beratung
(Beratungszentrum, Kompetenzenbilanz, Anerkennungs- und
Nostrifikationsberatung, Mutter¼sprachliche Berufserstinfo) und
finanzielle Förderung bei Aus- und Weiterbil¼dung (BIKO, PISA Plus,
FRECH, NOVA, Bildungsbonus) können beschäftigte WienerInnen je nach
Lebenslage in Anspruch nehmen”, hob Wehsely hervor.
Auch was das Thema Jugendbeschäftigung betreffe, so Wehsely
weiter, sei die Stadt sehr engagiert. Neben vielerlei Förderungen und
Beratungsangeboten für Lehrlinge durch den waff, investiere die Stadt
auch Millionen in die überbetriebliche Ausbildung im Rahmen des JASG.
1.140 Unternehmen profitierten von den Dienstleistungen des waff,
z.B. der Suche und Vermittlung von neuen MitarbeiterInnen für
Betriebe mit Personalbedarf, und von den Förderungen für betriebliche
Weiterbildung, informierte Wehsely. Nicht zuletzt erinnerte die
Gemeinderätin daran, dass Wien das einzige Bundesland wäre, das eine
solche “höchst erfolgreich agierende Einrichtung” geschaffen habe
”Die Solidität der Wiener Arbeitsmarktpolitik spiegelt sich auch in
der Entwicklung des Wiener Arbeitsmarktes wider”, so Wehsely. Wien
habe durch sieben Monate in Folge den höchsten Rückgang von allen
Bundesländern bei der Arbeitslosigkeit verzeichnen können Auch im
November sei die Zahl der Arbeitslosen in Wien weiter deutlich
gesunken, während sie bereits in allen anderen Bundesländern, mit
Ausnahme von Niederösterreich, zum Teil erheblich gestiegen sei. “Die
Fakten beweisen, dass die Kritik der ÖVP und der Grünen an den
Konjunkturbelebungs- und Arbeitsmarktmaßnahmen der Stadt sachlich
unzutreffend ist und offensichtlich allein von parteipolitischen
Überlegungen geprägt ist”, schloss Wehsely. (Schluss)