Wien hat höchste Frauenerwerbsquote


Arbeitsmarkt - SP-Tanja Wehsely: “Wien hat höchste Frauenerwerbsquote!”

Utl.: Absage an grünen Populismus =

Wien (SPW-K) - “Auch die jüngsten Arbeitsmarktzahlen belegen, dass in Wien die Frauenerwerbsquote am höchsten ist”, sagte heute

SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely, sie auch stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds ist. “Mit 76 Prozent ist sie fast genauso hoch wie jene der Männer, die bei 76,5 Prozent liegt. Das gibt es nur in einem Bundesland und zwar in Wien!”

Das sei aber kein Zufall: “Wien sorgt ganzheitlich dafür, dass
Frauen erwerbstätig sein können”, unterstrich Wehsely. “Wesentlich dabei sind Kinderbetreuungsplätze, die auf berufstätige Mütter eingehen.” Außerdem investiere Wien in Aus- und Weiterbildung: “60 Prozent der KundInnen von Angeboten des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds sind Frauen. Allein 2007 wurden mehr als 14.000 Frauen zu ihren beruflichen Entwicklungschancen beraten und bei Aus- und Weiterbildung auch gefördert.”

Mit dem Programm FRECH - Frauen ergreifen Chancen - das gekoppelt

an eine umfassende Beratung sei, habe der waff berufliche Weiterbildung mit bis zu 3.700 Euro fördert. “Damit ist FRECH das attraktivste Beratungs- und Förderangebot für beschäftigte Frauen in ganz Österreich!” unterstrich Wehsely. Weitere Angebote seien zum Beispiel NOVA für WiedereinsteigerInnen, AMANDAS MATZ zur Beratung von Mädchen beim Berufseinstieg und das vom waff geförderte Projekt “Mädchen Entscheiden”.

Ein besonders wichtiges Angebot für Frauen stelle auch die enge Zusammenarbeit des waff-Programms NOVA mit den Wiener Frauenhäusern dar. “Wir wissen, dass durch eigenes Einkommen am ehesten Unabhängigkeit gewährleistet ist, daher werden Frauen die von Gewalt betroffen sind und im Frauenhaus Schutz gefunden haben, umfassend vor Ort beraten, um wieder eigenständig auf die Beine zu kommen!”

In Richtung Grüne sagte Wehsely: “Stadträtin Monika Vana sollte wissen, dass die Einführung eines Papa - Monats bzw. Karenzregelungen in die Bundesgesetzgebung fallen. Die Stadt Wien wird weiterhin auf vielfältige Weise beweisen, dass ihr Gleichstellungspolitik ein tatsächliches Anliegen ist. Aber abseits von populistischen Ansagen, wie sie von den Grünen kommen!” (Schluss)

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