“Wir machen Integrationspolitik,
Tanja Wehsely schreibt am 2012-01-26 22:30
| Von: | "Wien Presse" <presse@spw.at> |
| An | "Wien Presse" <presse@spw.at> |
| Datum: | Do., 26.01.2012 14:28 |
| Betreff | Wr. Gemeinderat - SP-Yilmaz: “Wir machen Integrationspolitik, |
Pressemeldung des SPÖ-Klubs im Wr. Rathaus:
Wr. Gemeinderat - SP-Yilmaz: "Wir machen Integrationspolitik,
Datum/Zeit: 26.01 13:53
OTS222 5 II 0377 DS10004 26.Jän 12
Kommunales/SPÖ/Wien-Klub/Gemeinderat/Integration/Yilmaz
Wr. Gemeinderat - SP-Yilmaz: "Wir machen Integrationspolitik,
Integration machen die Menschen!" =
Wien (OTS/SPW-K) - "Die FPÖ definiert sich nur über ein einziges
Thema, nämlich "Wir", damit sind die FP-Funktionäre und verunsicherte
Wienerinnen und Wiener gemeint und "die Anderen" - damit sind alle
gemeint, die zu erster Gruppe nicht gehören: Sie unterscheidet nur
zwischen Gut und Böse - besonders bei der Integration, wobei
Ausländer, natürlich immer die Bösen sind", erklärte die
SP-Gemeinderätin und Vorsitzende des Ausschusses für Integration,
Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal, Nurten Yilmaz, zu
Beginn ihrer Rede im Rahmen der heutigen Gemeinderatssitzung.
Es sei egal ob Parkgebühren oder Hundesteuer: Für die FPÖ gebe es nur
einen Sündenbock - die Ausländer: "Genau das ist das Gegenteil von
verantwortungsbewusster Integrationspolitik, denn die FPÖ betreibt
permanente Hetze und politischen Wahlkampf auf Kosten der Wienerinnen
und Wiener", stellte Yilmaz klar.
Jeder 3. Wiener habe Migrationshintergrund, Wien sei vielfältig,
deshalb müsse es auch vielfältige Maßnahmen der Integration geben:
"In Wien leben unterschiedliche Kulturen miteinander - natürlich
kommt es da zu Missverständnissen im Zusammenleben- hier helfen etwa
die Wohnpartner. Wir fördern auch Vereine die beraten, helfen und
informieren und gehen auf die Menschen zu. Mit dem Wiener
Bildungspass bieten wir etwa auch Sprachkurse, Beratung und
Hilfestellung an, um im Beruf Fuß zu fassen", erklärte Yilmaz.
Die SP-Gemeinderätin verwies darauf, dass laut AK-Studie rund ein
Drittel aller Beschäftigen in Wien mit Migrationshintergrund unter
ihrem Ausbildungsniveau eingesetzt werden: "Das ist Vergeudung von
Kenntnissen und Fähigkeiten. Wir setzen uns dafür ein, die Bürokratie
bei der Nostrifizierung abzubauen. Nur leider kann Wien die Gesetze
der Nostrifizierung nicht ändern, dafür brauchen wir den Bund",
stellte die SP-Gemeinderätin klar. Ziel sei es bessere Job-Chancen
für gut ausgebildete Zuwanderer zu schaffen: "Wir müssen es schaffen,
Menschen danach zu beurteilen, was sie dieser Stadt mitbringen und
nicht wo sie geboren wurden".
Abschließend ortete Yilmaz nur eine Gruppe von Personen, die sich in
Wien nicht integrieren will: "Das sind die Herren, die morgen in der
Hofburg tanzen - gemeint sind die Burschenschafter - deren Heimat
nicht Österreich, sondern Deutschland ist. Wir machen in Wien echte
Integrationspolitik, die Integration selbst übernehmen die Menschen -
und die machen das viel besser, als von der Hetzpartie FPÖ
dargestellt", schloss Yilmaz. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Anita Schartmüller
Tel.: (01) 4000-81 922
mailto:anita.schartmueller@spw.at
www.rathausklub.spoe.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/198/aom
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INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS222 2012-01-26/13:53
261353 Jän 12
“Wiens Integrationspolitik setzt auf
Tanja Wehsely schreibt am 2012-01-26 21:00
| Von: | "Wien Presse" <presse@spw.at> |
| An | "Wien Presse" <presse@spw.at> |
| Datum: | Do., 26.01.2012 14:59 |
| Betreff | Wr. Gemeinderat - SP-Wehsely: “Wiens Integrationspolitik setzt auf |
Pressemeldung des SPÖ-Klubs im Wr. Rathaus:
Wr. Gemeinderat - SP-Wehsely: "Wiens Integrationspolitik setzt auf
Datum/Zeit: 26.01 14:42
OTS247 5 II 0356 DS10006 26.Jän 12
Kommunales/Gemeinderat/Integration/SPÖ/Wien-Klub/Wehsely
Wr. Gemeinderat - SP-Wehsely: "Wiens Integrationspolitik setzt auf
Effizienz und Kooperation" =
Wien (OTS/SPW-K) - "Integrationspolitik ist gleich
Arbeitsmarktpolitik ist gleich Bildungspolitik ist gleich
Sozialpolitik", machte SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely im Rahmen der
heutigen Gemeinderatssitzung deutlich. Angesichts dieser engen
Verzahnung setze die Stadt Wien bewusst auf kooperative Strukturen,
die die Effizienz und den Nutzen für die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer steigern, aber auch mithelfen, Doppelgleisigkeiten zu
vermeiden, betonte Wehsely und bezeichnete besonders das Projekt
"Perspektive" als "Musterbeispiel für Effizienz und Kooperation".
"’Perspektive’ schließt nahtlos an die muttersprachliche Erstberatung
im Rahmen von ‘StartWien’ an - dies, die gemeinsame Förderung aus
einer Hand und die Tatsache, dass sowohl die Beratungsstelle des waff
als auch der MigrantInnenberatung unter einem Dach zusammen gefasst
sind, sorgen für kurze Wege und mehr Effizienz", erklärte Wehsely.
Eine ebenfalls enge Kooperation pflege die Stadt Wien mit dem AMS, um
das vorhandene Potenzial neuzugewanderter Wienerinnen und Wiener zu
nutzen. Dass dies wichtig sei, habe die aktuelle AK-Studie gezeigt,
der zufolge viele MigrantInnen nicht ihrer Qualifikation entsprechend
eingesetzt werden.
Erfreut zeigte sich die Gemeinderätin über die angekündigte
flächendeckende Ausweitung des - ursprünglich Wiener - Pilotprojekts
des Jugendcoachings. "Seit gestern ist es offiziell, dass Projekte
wie ‘C’mon14′ oder ‘M.o.v.e. On’ in Zukunft in jeder einzelnen Schule
angeboten werden wird. Damit können wir allen Jugendlichen - und
unabhängig von ihrer Herkunft - bestmögliche Unterstützung und
Beratung beim Übergang von der Schule in eine weitere Ausbildung bzw.
den Beruf bieten. Das Jugendcoaching, das in den Wiener Schulen schon
seit geraumer Zeit sehr erfolgreich läuft, bietet den Jugendlichen
individuelle Unterstützung und begleitet sie bei ihrer persönlichen
Entscheidung über den weiteren beruflichen Lebensweg", erklärte
Wehsely.
Das Jugendcoaching als Teil der Wiener Ausbildungsgarantie sei ein
weiterer wichtiger Schritt darin, junge Menschen individuell und
anhand ihrer persönlichen Stärken und Schwächen zu beraten und zu
fördern. "In diesem Sinn spielen die Projekte, deren Förderung wir
heute beschließen, auch für die Wiener Integrationspolitik eine
wichtige Rolle und helfen mit das Ziel, sozialen Aufstieg zu
ermöglichen und die rege Teilhabe an Arbeitsmarkt, Bildung und
gesellschaftlichem Leben zu fördern, zu erreichen", so die
Gemeinderätin abschließend. (Schluss)lok
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Louis Kraft
Tel.: (01) 4000-81 943
mailto:louis.kraft@spw.at
www.rathausklub.spoe.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/198/aom
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OTS247 2012-01-26/14:42
261442 Jän 12
JETZT ZEICHEN SETZEN
admin schreibt am 2012-01-19 13:46
http://www.jetztzeichensetzen.at/
Fotoausstellungen Am Schöpfwerk, 16.12.2011 ab 18 Uhr
admin schreibt am 2011-12-12 23:00
Fotoausstellungen Am Schöpfwerk
Eröffnungen am Fr, 16.12.11 im Jugendzentrum Meidling und der Bassena Am Schöpfwerk
Fotografie begleitet eine Gruppe von BewohnerInnen des Stadtteils Am Schöpfwerk schon seit längerem. Bereits 2008 und 2009 veranstaltete Fotokünstler Luca Faccio Fotografie-Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Frauen. Mit Juli 2011 ging das Fotoprojekt Am Schöpfwerk nun in die dritte Runde. In vielen Workshops setzten sich die Nachwuchs-FotografInnen mit Fotografie auseinander und vertieften ihre Kenntnisse. Die Ergebnisse sind in zwei Ausstellungen am Freitag, 16.12.11 zu sehen: GR Tanja Wehsely, Obfrau der Wiener Jugendzentren, eröffnet die Fotoausstellungen um 18 Uhr im Jugendzentrum Meidling und um 19 Uhr in der Bassena Am Schöpfwerk. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung in der Bassena 12 gibt es das Jahresabschlussfest mit Gratis-Bazar-Modeschau, Buffet und zwei Kurzfilm-Präsentationen. Eintritt frei! Die Ausstellungen sind bis 22.12.11 zu sehen.
Lomografie im Jugendzentrum
Fotografieren mit dem Handy ist bei Teenies und Jugendlichen sehr beliebt. Im Jugendzentrum Meidling entdeckten viele Jugendliche in den Workshops von Luca Faccio einen professionellen Zugang zu Fotografie, Bildkomposition, Beleuchtung etc. und konnten erstmals analoge Fotoapparate und Lomo-Kameras ausprobieren.
Blick ins Gesicht
Die Gruppe der Bassena Am Schöpfwerk beschäftigte sich heuer mit dem Thema Porträt. Die Ausstellung in der Bassena zeigt beeindruckende Fotoarbeiten von Angela Chikuru, Marina Sarvan, Renata Grucel, Sandy Regal, Niki und Tamara Strobl und Ercan Sanlioglu. Die Mädchen und Frauen waren bereits bei den vorangegangenen Fotoprojekten von Luca Faccio mit dabei und konnten ihr fotografisches Können nun weiter ausbauen und sich mit der herausfordernden Porträtfotografie beschäftigen.
Veranstalter des Fotoprojekts ist die ARGE Schöpfwerk, das Projekt wird in Kooperation mit der Bassena Am Schöpfwerk und dem Jugendzentrum Meidling durchgeführt.
Finanziell unterstützt durch MA 13 Bildung und außerschulische Jugendbetreuung.
Details Ausstellungseröffnungen
Fr, 16.12.11
18 Uhr im Jugendzentrum Meidling, 1120 Wien, Lichtensterngasse 2
19 Uhr in der Bassena Am Schöpfwerk, 1120 Wien, Am Schöpfwerk 29/14
14.12.11, 20 Uhr auf Okto
admin schreibt am 2011-12-08 16:30
Mädchenspecial in CU television
Die Okto-Sendung der Wiener Jugendzentren zeigt am 14. Dezember Beiträge, die von Mädchen gestaltet wurden!
Endlich ist es wieder soweit! Am 14. Dezember 2011 gibt es um 20 Uhr bei CU television das Mädchenspecial. Diese Sondersendung wird nur von Mädchen produziert, sie zeigen bei diesem CU tv-Special ihre Kreativität und ihr Können vor und hinter der Kamera, beim Schneiden und Moderieren. Als Themenschwerpunkt wurden Frauen mit besonderen Zielen gewählt: Zu diesem Thema findet ein Studiotalk im Okto-Studio mit zwei Gästen, die aus ihrem Leben und über ihre Ziele erzählen, statt. Eingeladen wurden die Rapperin Sara und Daria, die bei Austrias next Topmodel auf Puls 4 ihr Talent auf dem Laufsteg unter Beweis gestellt hat. Darüber hinaus werden viele Highlights von Mädchenveranstaltungen der Wiener Jugendzentren aus diesem Jahr zu sehen sein.
Beiträge von coolen Mädels
Die ZuschauerInnen dürfen sich über einen Beitrag eines Mädchens aus der Jugendredaktion freuen, die das Weihnachtsfest bei ihrer Familie in Polen filmisch festgehalten hat. Außerdem sind Ausschnitte des Mädchentanzwettbewerbs zu sehen, wo Mädchen die Chance hatten, ihr Tanztalent auf einer großen Bühne und vor Publikum unter Beweis zu stellen. Dieser erfolgreiche Wettbewerb war der erste Mädchentanzwettbewerb für Girls only, der von allen Jugendzentren gemeinsam veranstaltet wurde. Weiters wird eine Dokumentation über die Aktivitäten der Mädchentanzgruppe vom Jugendtreff BasE 20 zu sehen sein. Die Tanzgruppe wurde fast ein Jahr lang bei ihrem Werdegang begleitet von den ersten Proben bis zum großen Auftritt. Ein Bericht über die Teilnahme des Jugendzentrums Meidling beim Mädchenfußballturnier am Donaukanal zeigt auch die sportliche Seite der aktiven Mädchen. Viele weitere Beträge warten auf die ZuschauerInnen am 14. Dezember 2011 um 20 Uhr auf Okto.
CU television Mädchenspecial
Datum: Mittwoch, 14. Dezember 2011
Sendeort: Okto ist über A1 TV und UPC-Telekabel österreichweit empfangbar. Auf www.okto.tv gibts CU television als Live-Webstream und ab sofort auch in der Oktothek On-Demand zu sehen.
Uhrzeit: 20 Uhr
Infos: www.facebook.com/CUtelevision
Detailinfos: Bei CU television mit dabei sein?
Redaktion: Tel. 0676/897 060 171
E-Mail: cu-television@jugendzentren.at
Jugendredaktion: im 5erhaus
1050 Wien, Grünwaldgasse 4
Tel. 01/545 13 68
E-Mail: margareten@jugendzentren.at
www.5erhaus.at
Lehr- und Berufsausbildung an öffentliche Auftragsvergabe binden
admin schreibt am 2011-11-30 23:36
Maßnahmen zur Frauenförderung sind bereits seit rund einem Jahr ein wichtiges Kriterium, wenn Betriebe ihre Chancen auf den Erhalt öffentlicher Aufträge erhöhen wollen. Selbiges soll nun auch für Lehrlings- und Berufsausbildungsmaßnahmen eingeführt werden.
Die SPÖ-GemeinderätInnen Fritz Strobl, Christoph Peschek, Katharina Schinner und Tanja Wehsely bringen daher in der Sitzung des Wiener Gemeinderates am 23. November 2011 gemeinsam mit dem Koalitionspartner einen Resolutionsantrag ein, damit die Stadt die Kopplung der öffentlichen Auftragsvergabe auch an Lehrlings- und Berufsausbildungsmaßnahmen prüft.
Betriebe profitieren von gut ausgebildetem Personal
“Wir wollen, dass die Stadt schnellstmöglich die rechtlichen Voraussetzungen schafft. Damit können wir die Privatwirtschaft stärker in die Pflicht nehmen und noch mehr jungen Menschen eine Lehrstelle verschaffen”, unterstreicht der Lehrlingssprecher der SPÖ Wien, Christoph Peschek. Der Vorsitzende des Finanzausschusses, SP-Gemeinderat Fritz Strobl, betont, dass auch seit Sommer Gespräche mit den Sozialpartnern laufen: “Es ist entscheidend, dass wir hier einen konsensualen Weg finden, um die Interessen der Betriebe und die Notwendigkeit einer hochqualitativen Lehr- und Berufsausbildung unter einen Hut zu bringen.” Letzten Endes würden auch die Betriebe selbst davon profitieren, wenn sie über gut ausgebildetes Personal verfügen.
Personen:
Fritz Strobl Landtagsabgeordneter und Gemeinderat
Christoph Peschek Landtagsabgeordneter und Gemeinderat, Lehrlingssprecher der SPÖ Wien, Jugendvorsitzender der FSG und Jugendsekretär der GPA
Katharina Schinner Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin
Magª Tanja Wehsely Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin
BESUCH IN DER JUGENDWERKSTATT
admin schreibt am 2011-11-17 15:30
Schnell ein paar tolle weihnachtsgeschenke einkaufen beim adventmarkt der bfi-jugendwerkstatt…das war mein erklärtes ziel! Hübsche ketten, ringe, tolle keramikprodukte u vieles mehr! In der jugendwerkstatt findet berufsorientierung und erprobung in verschiedenen bereichen statt, mit unterstützung der betreuerInnen und ausbildnerInnen wird auch bewerben trainiert, vermittlung findet statt. Im rahmen der wiener ausbildungsgarantie findet sich die “produktionsschule” jugendwerkstatt in der säule “übergang schule/beruf” wieder! Wichtige sache!
LEHRE.FERTIG.LOS!
admin schreibt am 2011-10-20 18:30
Fest für lehrlinge aus der überbetrieblichen ausbildung im volksgarten! Danke sagen ist angesagt an die jungen leute, die ausbildnerInnen, die ausbildungsträger, alle die sich bemühen! Und natürlich renate brauner und rudi hundstorfer die an die jugendlichen glauben und die “ÜBA” zahlen!!
GLEICHENFEIER GANSLWIRT NEU
admin schreibt am 2011-10-12 16:30
Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei der Gleichenfeier des Ganslwirts in Mariahilf, wo auch Volkshilfe und der Psychosozialer Dienst einziehen werden! Tolle Sache, herzliche Gratulation!
Provinzielle Versuche, die Wiener Mindestsicherung schlecht zu reden
admin schreibt am 2011-10-07 15:03
Sonja Wehsely/Sandra Frauenberger: Spindelegger, Mikl-Leitner und Grillitsch versuchen von ÖVP-Korruptionsproblemen abzulenken
“Die ÖVP hat in diesen Tagen ein dramatisches Korruptionsproblem. Von dieser tristen Situation versucht nach Vizekanzler Spindelegger und der nun selbst mit Problemen an der Spitze ihres eigenen Kabinetts betroffenen Innenministerin Mikl-Leitner nun auch der ÖVP-Bauernbundchef Grillitsch abzulenken.
Anders lassen sich die provinziellen Versuche, die Mindestsicherung schlecht zu reden, nicht nachvollziehen”, erklärten die Wiener Sozialstadträtin Sonja Wehsely, stellvertretende Wiener
SPÖ-Vorsitzende, und die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger am Freitag unisono. “Bei den beiden Mitgliedern der Bundesregierung lässt sich das zwar ausschließen, bei Bauernbund-Grillitsch hingegen muss man annehmen, dass er die Rechtslage in Sachen Mindestsicherung einfach nicht so genau kennt.
Es kann keine ‘Einwanderung in unser Sozialsystem’ geben, da selbst die Zuwanderung innerhalb der Europäischen Union zum Zwecke des Mindestsicherungsbezugs ein Ausschließungsgrund für den Bezug ist”,
so Wehsely und Frauenberger.****
“Die Bundeshauptstadt ist aber stolz darauf, die Mindestsicherung jenen Menschen auszuzahlen, die sie brauchen und sicherzustellen, dass niemand aus Scham auf eine Leistung verzichtet”, so Wehsely.
Ziel sei es, soziale Härten abzufedern, Menschen zu unterstützen und ihnen wieder ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. “Diese Menschen haben es sich nicht verdient, pausenlos Verdächtigungen durch die ÖVP
ausgesetzt zu sein.”
Der Anspruch auf die Mindestsicherung werde aber streng geprüft. “Rund 40 Prozent der ErstantragstellerInnen erhalten die Leistung zuerkannt, etwa 60 Prozent sind nicht anspruchsberechtigt, ihre
Anträge werden daher abgelehnt. Darüber hinaus ist der Bezug der Mindestsicherung an die Arbeitswilligkeit geknüpft - fehlt diese, wird die Mindestsicherung gekürzt”, so Wehsely.
Frauenberger abschließend: “Populismus und das Schüren der ewig gleichen Neiddebatte bringt uns gerade in der Integrationspolitik keinen Schritt weiter. Ganz im Gegenteil: Wir brauchen eine sachlich fundierte und lösungsorientierte Integrationspolitik, so wie wir sie in Wien verfolgen.”